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All-Star-Game 2011

// Freitag, 14. Oktober 2011 // Kein Kommentar » // Allgemeines

Die Landesliga Hamburg wird am 15.10.2011 das jährliche All-Star-Game – das Highlight der Saison – der Junioren und Senioren durchführen. Schleswig-Holstein (plus Rostock) gegen Hamburg.

Vor den beiden Spielen gibt es die sogenannten „SuperSkills Competitions“, bei denen die All-Stars Mannschaften im direkten Vergleich auf Punktejagt gehen.

Ausrichter ist in diesem Jahr die Spielgemeinschaft Hamburg und der Austragungsort unsere geliebte Wegenkamp-Halle (Wegenkamp 3a, 22527 Hamburg) in Stellingen.

Beginn der Veranstaltung ist um 11 Uhr. Spielbeginn des Juniorenspiels ist um 15:30 Uhr und die Senioren starten um 18:00 Uhr. Vor den Spielen wird es die sogenannten „SuperSkills Competition“ geben.

Für Hamburg sind die drei besten Scorer der Saisonabschlusstabelle automatisch für das All-Star-Team gesetzt. Zusätzlich nominiert jedes Hamburger Team drei weitere Feldspieler und einen Torwart.

Durch seine 4 Scorerpunkte im letzten Spiel hat sich unser Neueinkauf Valentin Espagné noch vom vierten auf den zweiten Platz der Hamburger Scorerliste geschoben und ist damit, neben zwei Spielern der HNT Flames, für das Spiel gesetzt.

Lesen Sie hier das exklusive Interview mit dem launischen Franzosen:

Spielgemeinschaft: Herr Espagné, ihre erste Saison beim HSV, wie fällt ihr Fazit aus?

Valentin Espagné: Leider sind wir nur Fünfter geworden. Mit mehr Konstanz und einer besseren Beherrschung wäre sicherlich deutlich mehr drin gewesen. Insgesamt war es eine wirklich wilde Saison, mit vielen Strafen, vielen Verletzten und leider ist unser Stammtorwart Felix Lüssenhop nach den ersten Spielen schwer erkrankt. Auch für Ihn und im Hinblick auf die kommende Saison bin ich froh das wir uns am Ende nochmal zusammengerissen haben und einen guten Abschluss hatten. Das lässt für das nächste Jahr hoffen.

SG: Als Neueinsteiger gleich Topscorer, da haben doch die anderen Mitspieler sicherlich einen großen Anteil dran oder?

VE: Klar, wären die nicht so schlecht, könnte ich mir nicht so oft die Kugel schnappen und Tore schiessen. Aber allein der Grubelhuber (Stefan Grube, aktueller Sturmpartner im 1.Block, Anm.d.Red.) hat mich diese Saison mindestens 20 Scorerpunkte gekostet. Was der für Dinger liegen lässt, geht auf keine Kuhhaut. Außerdem saßen die anderen ja fast die komplette Saison auf der Strafbank und Tore oder Assists machst du da natürlich selten. Das hat mir sicherlich sehr geholfen.

SG: Hätten Sie nicht den ein oder anderen Scorerpunkt hergegeben um am Ende lieber Meister zu werden?

VE: Nein. Hätten Sie das letzte Spiel gesehen, würden Sie solche dummen Fragen auch nicht stellen. Erinnern Sie sich an die Situation als der Vieten (Thomas Vieten Anm. d. Red.) da frei vor dem Tor rumstand und ich lieber selber geschossen habe? War ne ganz bewusste Entscheidung. Nachher denkt der noch er sei ein Stürmer, weil er so oft trifft. Ne, der soll mal schön hinten rumstehen und sich nen Kaffee eingießen.

SG: Und was erwartest du vom All-Star-Game? Was können die Zuschauer erwarten?

VE: Das wird ein ganz heißes Ding. Die Spieler in den einzelnen Regionalauswahlen können sich ja überhaupt nicht leiden. Ob da am Ende des Tages noch vier Feldspieler auflaufen können bezweifel’ ich sehr. Mein Tipp: Gegen 15.15 Uhr sitzen schon die ersten in der U1 Richtung Heimweg, sprich Rote Karte wegen Mitspieler vermoppeln. Aber nicht mit mir, das machen meine zarten Klavierspielerhände gar nicht mit. Dann mach ich noch schön ein, zwei Hütten; dann gibt’s Wurst und alle sind glücklich.

Der Spieler dementiert im Anschluss an die Veröffentlichung des Interviews diese oder ähnliche Aussagen gemacht zu haben und kann sich nicht erinnern überhaupt jemals mit uns gesprochen zu haben. Trotz der Androhung gerichtlicher Schritte gegen den HSV sagen wir:

Nur die Wahrheit
Nur der HSV

Experiment gescheitert – SG unterliegt Schlutup 3:13

// Sonntag, 11. September 2011 // Kein Kommentar » // Spielbericht, Spielbericht 2011

Die Niederlagenserie der Spielgemeinschaft hält weiter an. Am Samstag setzte es eine herbe 3:13 Schlappe in Lübeck bei den Schlutup Stichlingen.

Die Spielgemeinschaft kommt nicht zur Ruhe. Nachdem sich zu Beginn der Woche Spielertrainer Thomas Vieten selbst vom Traineramt entlassen hat und als einziger Spieler der zweiten Mannschaft des SVNA nur noch Marcel Stender übriggeblieben ist, wird deutlich, dass das Experiment Spielgemeinschaft zumindest für diese Saison gescheitert ist.

Interimstrainer für das Spiel in Lübeck war der aktuell verletzte Stürmer Julian Ahrens, der auch gleich einige eigene taktische Ideen einbrachte. Im ersten Drittel wurde die bisherige Aufstellung und Ausrichtung des Teams einmal komplett über den Haufen geworfen. Die bisher immer als letzte Verteider aufgestellten Oldies Thomas Vieten und Thomas Veddermann wechselten in die Spitze und sollten mit ihrer jahrelangen Erfahrung vor dem gegnerischen Tor für Unruhe sorgen. Der bisherige Top-Scorer der Spielgemeinschaft, Valentin Espagné, wechselte dafür in die Position als Ballverteiler und Abräumer in der Abwehr. Zusätzlich zu diesen Positionswechseln gab es auch eine veränderte Grundordnung von einer 2-2-Ordnung in eine Raute 1-2-1 und eine neue dritte Sturmreihe mit den “Nachwuchshoffnungen” Christoph Mahlstedt und Björn Hoppe.

Leider scheiterte diese neue Grundordnung, so dass die guten Schützen der Stichlinge immer wieder frei durch die Mitte auf das Tor von Simon Kothe feuern konnten und im ersten Drittel den frühen 0:1 Rückstand in eine 8:1 Führung verwandelten.

Zumindest stimmte die Moral der Gäste und durch die erneute Umstellung auf das alte System konnte der Sturmlauf der Lübecker wieder ein wenig gebremst werden. Die Spielgemeinschaft erspielte sich einige gute Chancen, war aber im Abschluss ein wenig unglücklich und konnte das Spiel nicht noch einmal drehen.

Das letzte Drittel wurde dann zu dem bisher längsten der Saison. Nachdem es schon zu Beginn des Abschnitts eine minutenlange Auseinandersetzung auf der Zuschauertribüne zwischen Anhängern des HSV (endlich wieder mit von der Partie Zuschauer Felix Lüssenhop) und denen der Stichlinge gegeben hatte, übertrug sich diese Stimmung auch auf das Spielfeld. Mehrere Male zogen sich die Schiedsrichter in die Kabine der Zeitnehmer zurück, um diesen die Reihenfolge der Strafen in ihre Blöcke zu diktieren. Zwei Minuten vor dem Ende musste dann Stefan Grube als erstes Opfer, auf Seiten der Hamburger, verletzt das Spielfeld verlassen. Sieben Sekunden vor dem Ende kam es dann zur endgültigen Eskalation. Nach einem Check in den Rücken von Thomas Vieten kam es zu einer Prügelei zwischen Nils Kirschner und einem Spieler der Schlutuper. Während sich die hamburger Spieler aus der Auseinandersetzung weitestgehend heraus hielten, trat einer der Lübecker Spieler mehrmals mit seinem Skate auf den Kopf des am Boden liegenden Kirschner ein, bevor sich die Schiedsrichter in die Auseinandersetzung einschalteten. Rot Kirschner, Rot Birr und eine von glatt Rot doch noch auf Gelb-Rot geänderte Strafe für den zweiten Schlutuper. Wann die beiden Rotsünder das nächste mal auf dem Platz stehen dürfen bleibt abzuwarten. Mit einem kleinen Cut und einem ordentlichen Horn ging es zurück nach Hamburg.

Das nächste Spiel findet am 25.09. bei den schwarzen Panthern aus Elmshorn statt, das Saisonfinale weitere zwei Wochen danach in Bergdedorf gegen die TSG – beide Spiele sicherlich ohne Nils Kirschner.