Posts Tagged ‘Spielgemeinschaft Hamburg’

Letztes Auswärtsspiel der Saison

// Mittwoch, 21. September 2011 // Kein Kommentar » // Allgemeines

Am kommenden Sonntag geht es zum letzten Auswärtsspiel, zu den Black Panther Elmshorn. Gerade für die Elmshorner geht es noch darum eine schwierige Saison erfolgreich abzuschliessen. Sehr viele Spiele wurden mit einem Tor oder sogar erst durch Penaltyschiessen verloren und nur durch einen Sieg gegen die Spielgemeinschaft, und einem gleichzeitigen Erfolg der SG im letzten Spiel gegen die TSG Bergedorf, können die Elmshorner noch die rote Laterne abgeben. Das die Elmshorner gewillt sind dafür alles zu geben haben sie am vergangenen Wochenende, mit einem überraschenden Sieg gegen die Rostocker Nasenbären, bewiesen.

Es müssen also noch einmal alle Reserven und Spieler für die letzten beiden Spiele mobilisiert werden um hier erfolgreich zu sein. Auch im Hinblick auf die anstehende Winterpause und die kommende Saison wäre es sicherlich toll mit zwei gewonnenen Spielen die etwas unrunde Spielzeit abzuschliessen.

Also, gebt nochmal alles!

Experiment gescheitert – SG unterliegt Schlutup 3:13

// Sonntag, 11. September 2011 // Kein Kommentar » // Spielbericht, Spielbericht 2011

Die Niederlagenserie der Spielgemeinschaft hält weiter an. Am Samstag setzte es eine herbe 3:13 Schlappe in Lübeck bei den Schlutup Stichlingen.

Die Spielgemeinschaft kommt nicht zur Ruhe. Nachdem sich zu Beginn der Woche Spielertrainer Thomas Vieten selbst vom Traineramt entlassen hat und als einziger Spieler der zweiten Mannschaft des SVNA nur noch Marcel Stender übriggeblieben ist, wird deutlich, dass das Experiment Spielgemeinschaft zumindest für diese Saison gescheitert ist.

Interimstrainer für das Spiel in Lübeck war der aktuell verletzte Stürmer Julian Ahrens, der auch gleich einige eigene taktische Ideen einbrachte. Im ersten Drittel wurde die bisherige Aufstellung und Ausrichtung des Teams einmal komplett über den Haufen geworfen. Die bisher immer als letzte Verteider aufgestellten Oldies Thomas Vieten und Thomas Veddermann wechselten in die Spitze und sollten mit ihrer jahrelangen Erfahrung vor dem gegnerischen Tor für Unruhe sorgen. Der bisherige Top-Scorer der Spielgemeinschaft, Valentin Espagné, wechselte dafür in die Position als Ballverteiler und Abräumer in der Abwehr. Zusätzlich zu diesen Positionswechseln gab es auch eine veränderte Grundordnung von einer 2-2-Ordnung in eine Raute 1-2-1 und eine neue dritte Sturmreihe mit den “Nachwuchshoffnungen” Christoph Mahlstedt und Björn Hoppe.

Leider scheiterte diese neue Grundordnung, so dass die guten Schützen der Stichlinge immer wieder frei durch die Mitte auf das Tor von Simon Kothe feuern konnten und im ersten Drittel den frühen 0:1 Rückstand in eine 8:1 Führung verwandelten.

Zumindest stimmte die Moral der Gäste und durch die erneute Umstellung auf das alte System konnte der Sturmlauf der Lübecker wieder ein wenig gebremst werden. Die Spielgemeinschaft erspielte sich einige gute Chancen, war aber im Abschluss ein wenig unglücklich und konnte das Spiel nicht noch einmal drehen.

Das letzte Drittel wurde dann zu dem bisher längsten der Saison. Nachdem es schon zu Beginn des Abschnitts eine minutenlange Auseinandersetzung auf der Zuschauertribüne zwischen Anhängern des HSV (endlich wieder mit von der Partie Zuschauer Felix Lüssenhop) und denen der Stichlinge gegeben hatte, übertrug sich diese Stimmung auch auf das Spielfeld. Mehrere Male zogen sich die Schiedsrichter in die Kabine der Zeitnehmer zurück, um diesen die Reihenfolge der Strafen in ihre Blöcke zu diktieren. Zwei Minuten vor dem Ende musste dann Stefan Grube als erstes Opfer, auf Seiten der Hamburger, verletzt das Spielfeld verlassen. Sieben Sekunden vor dem Ende kam es dann zur endgültigen Eskalation. Nach einem Check in den Rücken von Thomas Vieten kam es zu einer Prügelei zwischen Nils Kirschner und einem Spieler der Schlutuper. Während sich die hamburger Spieler aus der Auseinandersetzung weitestgehend heraus hielten, trat einer der Lübecker Spieler mehrmals mit seinem Skate auf den Kopf des am Boden liegenden Kirschner ein, bevor sich die Schiedsrichter in die Auseinandersetzung einschalteten. Rot Kirschner, Rot Birr und eine von glatt Rot doch noch auf Gelb-Rot geänderte Strafe für den zweiten Schlutuper. Wann die beiden Rotsünder das nächste mal auf dem Platz stehen dürfen bleibt abzuwarten. Mit einem kleinen Cut und einem ordentlichen Horn ging es zurück nach Hamburg.

Das nächste Spiel findet am 25.09. bei den schwarzen Panthern aus Elmshorn statt, das Saisonfinale weitere zwei Wochen danach in Bergdedorf gegen die TSG – beide Spiele sicherlich ohne Nils Kirschner.

Kiel ist Meister – Spielgemeinschaft verliert 6:7

// Montag, 22. August 2011 // Kein Kommentar » // Spielbericht, Spielbericht 2011

Start in die Rückrunde nicht geglückt – Spielgemeinschaft Hamburg verliert zuhause 6:7 gegen den neuen Meister der Landesliga, die Holtenau Huskies.

Nach knapp zwei Monaten Pause begann am vergangenen Sonntag die Rückrunde für die Jungs der Spielgemeinschaft mit dem Spiel gegen die Holtenau Huskies. Das Hinspiel gegen die Huskies war das turbulenteste Spiel der Hinrunde und endete nach einer 3:1 Führung noch mit einer 3:6 Niederlage und vier roten bzw. gelb-roten Karten. Es galt also einges besser zu machen und mit einem hohen Sieg die Chancen auf den Titel der Landesliga zu wahren. Im Gegensatz zu unserer Mannschaft hatte Kiel keine wirkliche Sommerpause und siegte in den vergangenen Spielen gegen die direkte Konkurrenz.

Bereits beim Einspielen war die Nervosität beider Mannschaften vor diesem wichtigen Spiel zu spüren, die Heimmannschaft war es aber, die dann vom Anpfiff an hellwach zu Werke ging. Hamburg attackierte und bestimmte das Spiel und lag bis zur Drittelpause mit 4:1 in Front (Tore: Espagné (2), Grube, Ahrens).
Im zweiten Drittel gingen die Huskies nun deutlich körperbetonter in die Zweikämpfe und fanden so zunehmend ins Spiel. Immer wieder suchten sie durch Schüsse aus der zweiten Reihe den Abschluss und waren auch zweimal in Überzahl erfolgreich mit dieser Taktik. Ein jeweils weiteres Tor aus dem Gewühl heraus ließ den Vorsprung der Spielgemeinschaft auf 5:4 schrumpfen.

Die Lockerheit und Euphorie des ersten Drittels war dahin und noch auf der Ersatzbank kam es zu lauten Auseinandersetzungen beim Gastgeber. Trotz einer erneuten Leistungssteigerung im letzten Abschnitt des Spiels waren es weiterhin die Huskies die das Momentum des vorangegangenen Drittels nutzten und die Tore erzielten. Fast verzweifelt stürmte die Spielgemeinschaft auf das Tor des Gegners aber die Kugel flog nur noch einmal in die Maschen zum späten 6:7 (Torschütze: Ross). Kiel ist damit Meister und für unser Team gilt es nun an den kommenden drei Wochenenden einen guten Saisonabschluss hinzubekommen.

YouTube Preview Image

 

Mit Kantersieg in die Sommerpause

// Sonntag, 19. Juni 2011 // 2 Kommentare » // Spielbericht, Spielbericht 2011

Nils Kirschner nach dem Sieg der SG Hamburg

Nach dem Sieg...

An diesem Wochenende stand nach einer mehrwöchigen Pause das vorerst letzte Spiel für die SG Hamburg auf dem Programm, bevor es nun in eine etwa zweimonatige Sommerpause geht. Nach zuletzt drei sieglosen Spielen, die die Euphorie der zwei Auftaktsiege stark dämpften, ging es an diesem Wochenende zu den TSG Bergerdorf Lizards. Diese sind ebenfalls nicht besonders gut in die Saison gestartet und so waren beide Teams zum Siegen verdammt, wollten sie den Anschluss an die Tabellenspitze noch halten.

Hatten wir das Spiel gegen HNT Flames noch durch eigene Undiszipliniertheiten und zu viele Strafen verloren, war die Devise für dieses Match klar. Konzentriert spielen, die Strafbank vermeiden und die Chancen nutzen, und davon sollten in der kleinen bergedorfer Halle genug auf beiden Seiten erspielt werden.

Wir übernahmen zwar direkt vom Spielbeginn an das Ruder und die Zuschauer merkten schnell, dass es für ihre Lizards heute ein sehr hartes Stück Arbeit werden würde, aber so recht wollte sich unsere Überlegenheit nicht in Zählbares ummünzen. Mit drei sehr gut agierenden Blöcken und einem sicheren Rückhalt M. Sancukovski im Tor wollte aber einfach kein Tor fallen. Und so kam es wie es kommen musste, wenn man die eigenen Chancen nicht verwertet. Wieder einmal in Unterzahl gingen die Bergedorfer in der 11. Minute mit 1:0 in Führung. Doch wie gut man so einen Rückschlag wegstecken kann zeigte dann V. Espagné, der innerhalb von 120 Sekunden den 0:1 Rückstand in eine 2:1 Führung verwandeln konnte. Zwei Mal konnte er auf Vorlage seines Sturmpartners C. Stein die Kugel im Bergedorfer Kasten unterbringen.

Wir kamen nun immer besser ins Spiel und so war es nur eine Frage der Zeit bis wir die Führung ausbauen konnten. In der 17. Spielminute war es F. Krüger, der von der Strafbank kommend einen schön herausgespielten Konter zum 3:1 vollenden konnte, und 10 Sekunden vor der Drittelpause konnte T. Vieten sogar noch auf 4:1 erhöhen.

Im zweiten Drittel bot sich den zahlreichen Zuschauern ein ähnliches Bild. Die TSG war zwar bemüht, schaffte es aber nicht das Spiel einmal zu beruhigen und unsere Defensive ernsthaft in Bedrängis zu bringen und wir machten dort weiter wo wir vor der Pause aufgehört hatten. Auch unser Topscorer C. Stein durfte nun nicht mehr nur noch als Vorlagengeber glänzen sondern sich auch selber wieder in die Torschützenliste eintragen. Dieses Mal revangierte sich V. Espagné für die frühen Vorlagen, in dem er seinem Partner den Ball zwei Meter vor dem Tor mustergültig auf die Kelle legte, dieser hatte dann keine Probleme mehr zum 5:1 zu vollenden.

Mit dieser sicheren Führung folge nun erst einmal wieder eine etwa 10 minütige Durststrecke, bevor sich T. Vieten zum zweiten Mal an diesem Tag in die Torschützenliste eintragen konnte und einmal mehr eine Drangperiode der SG einleitete. Innerhalb von fünf Minuten bauten wir die Führung nun auf 8:2 aus. G. Mentgen und M. Ebert waren es, die den zwischenzeitigen Treffer der Bergedorfer postwendend egalisierten.

Danach pätscherte das Spiel eine sehr lange Zeit vor sich hin ohne nennenswerte Aktionen. Wir nahmen nun ein wenig das Tempo aus dem Spiel, waren aber trotzdem nicht mehr in der Lage den Ball im Lizardskasten zu versenken. Die TSG hingegen kam noch einmal auf 4:8 heran, allerdings war der Sieg zu diesem Zeitpunkt nie mehr ernsthaft in Gefahr. Erst in der letzten Spielminute konnte J. Ahrens noch einmal einen Konter zum 9:4 abschliessen.

Durch diesen Sieg festigten wir unseren vierten Tabellenplatz und behalten den Anschluss an die Spitzengruppe um die Schlutup Stichlinge im Auge. Nun folgt eine knapp zweimonatige Sommerpause, bevor es mit dem Heimspiel gegen die Holtenau Huskies weitergeht. Hier gilt es noch eine Rechnung aus dem Hinspiel zu begleichen, welches wir mit 3:6 verloren.

Auf der Strafbank kann man nicht gewinnen

// Sonntag, 22. Mai 2011 // Kein Kommentar » // Spielbericht, Spielbericht 2011

Valentin Espagné vor dem Spiel der SG Hamburg gegen die HNT Flames

Vor der unnötigen Niederlage...

Mit 4:7 (3:1, 0:1, 1:5) endete am 22. Mai das Spiel der Spielgemeinschaft Hamburg gegen die HNT Flames.

Nach der knappen Niederlage gegen den Liganeuling aus Rostock sollte es gegen den direkten Konkurrenten HNT Flames endlich wieder zu einem Sieg reichen, um weiter um die Meisterschaft mitspielen zu können.

Die Spielgemeinschaft startete stark und konnte schon nach 40 Sekunden mit dem ersten Angriff in Führung gehen (Tor V. Espagne, Assist S. Roß). Auch der Rest des ersten Drittels wurde, auf dem für die Flames ungewohnten Schwingboden, deutlich dominiert. Sven Roß traf, nach seiner Vorlage zum 1:0, gleich doppelt und verhalf der Heimmannschaft zur verdienten 3:1 Drittelführung.

Im zweiten Drittel spielten der Vorjahresmeister aus dem Süden der Hansestadt deutlich robuster und vermochten es einige Spieler der Spielgemeinschaft zu unnötigen Fouls zu provozieren. Die Überzahlsituationen konnten aber einigermaßen ungeschadet überstanden werden und es ging mit einer 3:2 Führung ins letzte Drittel.

Hier machte sich jetzt das ständige Unterzahlspiel bemerkbar und die Kräfte des Heimteams schwanden zusehends. Leider war die deutliche Ansprache des Spielertrainers T. Vieten nicht zu allen Spielern durchgedrungen und so kam was kommen musste. Zehn Minuten vor Ende des Spiels gingen die Flames erstmals in Führung und konnten von den, weiter von Strafzeiten geplagten, SG Hamburg Spielern nicht mehr am Sieg gehindert werden.

In den letzten fünf Minuten machte HNT alles klar und zog mit 7:4 davon. Unrühmlicher Abschluss des Spiels waren zwei weitere Gelbe Karten für Nils Kirschner und Sven Roß. Die Spielgemeinschaft verliert damit weiter an Boden in Richtung Tabellenspitze und muss jetzt ersteinmal den freien Fall stoppen. Einzig in der Strafzeitentabelle ist die Spielgemeinschaft einsame Spitze. Das sollte einigen Spielern zu denken geben.

 

Rostocker zeigen der Spielgemeinschaft die lange Nase

// Samstag, 14. Mai 2011 // Kein Kommentar » // Spielbericht, Spielbericht 2011

Nasenbär Warnschild in Guatemala

Vorsicht Nasenbären... licensed under CC by Russell Harrison

Knapp einen Monat nach der doppelten Niederlage (Spiel verloren und drei Leistungsträger gesperrt) gegen die Holtenau Huskies, kam es in Stellingen zur Premiere gegen die, erstmal in der Landesliga Hamburg antretende Mannschaft der Rostocker Nasenbären.

Am Ende hieß es 5:6 (0:1, 2:1, 4:3)aus der Sicht der Spielgemeinschaft. Zu spät waren die Hamburger aufgewacht und hatten auch ihre Chancen genutzt.

In den ersten beiden Dritteln passierte nach Toren nicht allzu viel. Die Nasenbären-Reserve legte durch Tommy Jacobs zum 1:0 (5.) und Christoph Karl Matyschiok zum 2:1 (27.) jeweils vor, bekamen aber zweimal auch den Ausgleich (erstes Tor Christian Stein, zweites Tor durch Neuzugang Grischa Mentgen) zum 2:2 eingeschenkt.
Im letzten Spielabschnitt vielen dann deutlich mehr Tore. Rostock führte spät im letzten Drittel mit 5:2 bzw. 6:3. In den letzten 180 Sekunden des Spiels drehte die Heimmannschaft dann nochmal auf und kam durch Tore von Sven Roß, Julian Ahrens und Christian Stein noch auf 5:6 heran. Trotz des fulminaten Schlusspurts und der Chance zum Ausgleich sollte es aber nicht mehr reichen und Rostock konnte die Punkte aus Hamburg entführen.

In der nächsten Woche geht es, in der Halle des SVNA, gegen den amtierenden Landesliga-Meister der HNT Flames.

Bittere Niederlage gegen die Holtenau Huskies

// Samstag, 16. April 2011 // Kein Kommentar » // Spielbericht, Spielbericht 2011

Rudelbildung beim Spiel der SG Hamburg gegen die Holtenau Huskies II

Gruppenbild...

Nach den beiden Auftaktsiegen ging es am 16. April zum Auswärtsspiel nach Kiel. Für die Mannschaft der Holtenau Huskies II war es das erste Spiel und so sollten wir eigentlich, als mittlerweile eingespieltes Team, einen kleinen Vorteil haben.

Das erste Drittel wurde dann auch prompt 2:0 gewonnen, und dass trotz zweier Zeitstrafen für Nils Kirschner. Das erste Tor fiel durch eine Zusammenarbeit der neuen zweiten Sturmreihe, Vorlage V. Espagné und satter Abschluss durch Marcel Stender. Auch das zweite Tor war sehr sehenswert, Nils Kirschner erobert den Ball in der Ecke der Huskies und bedient mit einem Rückhandpass den heranstürmenden Valentin Espagné, der mit einem Schlenzer ins rechte obere Eck vollendet.

Im zweiten Drittel plätschert das Spiel vor sich hin. Durch einen Schuss aus dem Gewühl kamen die Kieler in der 35. min zum Anschluss ehe es turbulent wurde auf dem Platz. Provoziert durch mehrere ungeahndete Fouls setzte das Gehirn von Marcel Stender für einen Moment aus und es kam, nach einem kleinen Boxkampf zwischen ihm und Stefan Gatzke (auch als Schiedsrichter Obmann im ISH-HERV aktiv), zu einer Rudelbildung auf dem Platz. Zwischenzeitlich fand sich der komplette Kader der Huskies auf dem Platz wieder und auch einige Spieler der Spielgemeinschaft hielt es nicht mehr auf ihrem Platz.

Einige gefühlte Stunden später, hatten die Schiedsrichter das Geschehen soweit (re-)konstruiert, dass sie nun bereit waren ihre Entscheidung den Beteiligten mitzuteilen. Ergebnis: Einmal glatt Rot für Marcel Stender, Gelb-Rot für Stefan Gatzke und jeweils Geld-Rot für Nils Kirschner und Valentin Espagné (beide Spieler befanden sich zum Tatzeitpunkt in Tatortnähe und konnten, trotz Zeugenaussagen, ihre Unschuld nicht beweisen).

Stark dezimiert ging es weiter in der schönen Kieler Arena und Holtenau nutzte die Gunst der Stunde und traf kurz vor Ende des Drittels zum 2:2.

Trotz der erneuten Führung durch die Routiniers C. Stein (Tor) und J. Draxler (Assist) direkt nach Anpfiff des letzten Drittels gab es hier nicht mehr viel zu holen. Die letzten zwanzig Minuten spielte die Spielgemeinschaft entweder mit  ein oder zwei Spielern weniger und konnte die Wende und den 6:3 Sieg der Holtenau Huskies nicht verhindern.

Zweites Spiel, zweiter Sieg

// Sonntag, 10. April 2011 // Kein Kommentar » // Spielbericht, Spielbericht 2011

Bereits sechs Tage nach dem Auftaktsieg zu Hause gegen die Schlutup Stichlinge stand für das junge Team der Spielgemeinschaft Hamburg bereits das zweite Saisonspiel auf dem Programm.

Zu Gast waren diesmal die Elmshorn Black Panther.

Für die Elmshorner war es das erste Spiel in dieser Saison und so wussten wir nicht recht, was uns erwarten würde. Zwar kennt man sich aus verschiedenen Spielen und Turnieren aus der Winterpause, jedoch hat man dort schon gemerkt, dass sich dieses Team nicht erneut, wie im letzten Jahr, mit einem vorletzten Tabellenplatz zufrieden geben wird. Das ebenfalls noch junge Elmshorner Team hat sich stark weiterentwickelt in den letzten Monaten und sich zusätzlich auch personell verstärkt für diese Saison.

So ging es also am Samstag um 14.30 Uhr um die nächsten drei Punkte.

Nach einem ersten Training und Einspielen auf der Stellinger Fläche am vorherigen Abend war es also das erste Spiel auf einem sehr ungewohnten Boden. Dieser ist in keinster Weise zu vergleichen mit den Bedingungen die noch in der Woche zuvor geherrscht haben, denn wie in jedem Jahr dauert es meist ein paar Wochen bis der Boden vernünftig zu bespielen ist. Doch es herrschten gleiche Bedingungen für alle Akteure und man merkte, dass sich viele erst einmal an das neue Geläuf gewöhnen mussten.

Wer die Spiele in der Vergangenheit dort verfolgt hat weiss, dass durch das größere Feld die Spiele meist nicht so torreich sind wie in den kleinen Sporthallen. Doch wir konnten auch in diesem Spiel früh Druck auf den Gegner aufbauen und das Spiel weitestgehend im gegnerischen Drittel halten. So war es Valentin Espagné, der in der dritten Spielminute direkt mit dem ersten Schuss auf das Tor der Gäste für die Führung sorgte. Das Bild änderte sich nicht mehr wirklich in den ersten 20 Minuten. Wir drückten und dominierten das Spiel, hielten die Gäste in der Defensive und ließen hin und wieder ein paar Konter zu. Doch auch auf der Anzeigetafel gab es leider bis zum Ende des ersten Drittels kein verändertes Bild, und so ging es mit einer knappen 1:0 Führung in die erste Pause. Sicherlich hatten wir uns das schon ein wenig anders ausgerechnet und ob des Spielverlaufes wäre eine höhere Führung möglich gewesen.Leider mussten wir auch noch den Ausfall von unserem Verteidiger T. Litzbarski kompensieren, der eine Verletzung an der Hand erlitt und nicht weiter am Spiel teilnehmen konnte.

Was dann im zweiten Drittel passierte konnte sich erst einmal keiner so recht erklären. Scheinbar kamen nun auch die Gäste langsam besser mit dem Platz zurecht und trauten sich selber nun auch mehr zu. Wir verloren leider zunehmend unsere Souveränität und Dominanz und ließen die Elmshorner immer besser ins Spiel kommen. Zwar gab es immer noch auf beiden Seiten Torchancen, doch waren es die Gäste die, bedingt durch Abstimmungsprobleme beim Wechseln unsererseits, einen ihrer Konter mit einem Alleingang erfolgreich abschließen konnten: 1:1

Keine zwei Minuten später das selbe Bild und eine erneute Schrecksekunde. Erneut fehlte die nötige Abstimmung in unserer Defensive und der gegnerische Stürmer lief alleine auf unser Tor zu. Doch unter letztem Einsatz konnte Nils Kirschner den Spieler noch aufhalten und so einen Rückstand verhindern. Nur leider war es dazu nötig, den Stürmer nicht ganz regelkonform zu stoppen, und so gab es einen Penaltyshot für Elmshorn. Doch dieser konnte zum Glück nicht verwandelt werden und so blieb es erst einmal beim 1:1. Das anschließende Unterzahlspiel überstanden wir ebenfalls schadlos und so ging es in einem sehr torarmen Spiel in die zweite Pause.

Im letzten Drittel musste nun also eine Entscheidung her, wollte man nicht das erste Team sein, das ein Spiel durch die neue Shootout Regel entscheiden muss. Voll motiviert ging es also in den Schlussabschnitt. Wir kamen nun wieder besser ins Spiel und drängten auf die erneute Führung. Da auf dem Platz leider kein gepflegtes Passspiel möglich war, war es nicht verwunderlich, dass es wieder eine Einzelaktion war, die den nächsten Treffer bescherte. Nach einem gewonnen Bully im eigenen Drittel war es unser Stürmer C. Stein, der sich die Kugel schnappte, einmal übers ganze Feld lief und den Ball sicher im gegnerischen Gehäuse unterbrachte. 2:1 Führung und noch 12 Minuten zu spielen. Das sollte angesichts der wenig bisher gefallenen Tore möglich sein, dieses Ergebnis über die Zeit zu bringen. Doch wieder waren es nur drei Minuten, in denen die Freude anhielt, bevor der Elmshorner J. Hiller seinen zweiten Treffer an diesem Tag markieren konnte und das Spiel erneut ausglich.

Doch wie in der letzten Woche, als man relativ schnell auf Tore der Gäste antworten konnte, gelang es uns auch dieses Mal noch einen entscheidenen Angriff zu vollenden. Eine Minute und 12 Sekunden nach dem erneuten Ausgleich war es erneut V. Espagné, der ebenfalls seinen zweiten Treffer  an diesem Tag markieren konnte. Aus spitzem Winkel konnte er mit der Rückhand den Elmshorner Goalie überwinden und das entscheidende 3:2 erzielen.

Mit Zuversicht geht es nun in der nächsten Woche nach Kiel zu den Holtenau Huskies, bevor wir drei weitere Wochen Zeit haben, um uns an die Platzverhältnisse zu gewöhnen und die Rostocker Nasenbären in Stellingen gastieren.

Somit stehen sechs Punkte aus den ersten beiden Saisonspielen zu  Buche, und dank der Niederlage des Vorjahresmeisters HNT Flames bei den Schlutup Stichlingen haben wir, zumindest bis zur nächsten Woche, die Tabellenführung in der noch jungen LLHH Saison.

Auftaktsieg für die SG Hamburg

// Montag, 4. April 2011 // Kein Kommentar » // Spielbericht, Spielbericht 2011

SG Hamburg gegen Holtenau Huskies

Auf dem Weg zum Sieg...

In einem spannenden Spiel konnte die Spielgemeinschaft Hamburg gleich in ihrem ersten Pflichtspiel den ersten Saisonsieg einfahren. In eigener Halle konnten die Schlutup Stichlinge mit 11 : 07 besiegt werden.

Da die Heimspielfläche an der Eisbahn Stellingen erst zum kommenden Heimspiel gegen die Elmshorn Black Panther bespielbar sein wird, mussten wir für unser erstes Heimspiel gegen die Schlutup Stichlinge aus Lübeck in unsere Trainingshalle im Wegenkamp ausweichen.Und es sollte sich nicht als Nachteil herausstellen, dass wir in der Halle spielen konnten in der wir die letzten Monate verbracht haben.

Mit der Ungewissheit ob es mit dem Mix aus zwei Teams (SVNA und HSV) in der Liga besser funktionieren würde als bei den letzten Testspielen ging es gegen ein Team aus Lübeck, das sich im Vergleich zur letzten Saison nicht starkt verändert hat, dort aber weit unter seinen Möglichkeiten geblieben ist. Schon vor Spielbeginn machte sich der Sinn dieser Spielgemeinschaft bemerkbar. So war es ein seit langer Zeit mal wieder vorhandener Luxus, auf einen Kader von vier Blöcken und zwei Torhütern zurückgreifen zu können. Dies machte unser Spiel nicht nur kräftemäßig intensiver sondern auch unberechenbarer und variabler.

Doch schon früh machten sich auch die negativen Aspekte eines so großen Kaders bemerkbar. Mangelnde Abstimmung und Unsicherheiten dominierten das erste Drittel, und eine frühe Lübecker Führung sorgte nicht gerade für mehr Stabilität und Sicherheit. Doch dies sollte nicht lange andauern, denn mit zunehmender Zeit kam gerade bei den erfahreneren Spielern die Sicherheit zurück. Die Erfahrung war es dann auch, die den zwischenzeitlichen Ausgleich herstellte. Pass von C. Stein auf T. Vieten, und der versenkte den Alleingang auf den Lübecker Goalie eiskalt. Leider leisteten wir uns gerade zu Beginn zu viele Undiszipliniertheiten und daraus resultiere eine Vielzahl von Unterzahlspielen. Eine dieser nutze Lübeck dann auch clever zur erneuten Führung aus. Doch wie schon zuvor konnten wir auch diesen Gegentreffer egalisieren, und so ging es mit einem 2:2 in die erste Pause.

Im zweiten Drittel wurde das Spiel dann wesentlich intensiver. Noch mehr Körperspiel und Tore am laufenden Band waren nun an der Tagesordnung. Bedingt durch die kleine Fläche in der Halle und dem unbedingten Willen beider Teams, das Spiel gewinnen zu wollen wurde fast jeder Angriff mit einem Erfolg abgeschlossen, und so stand es nach dem zweiten Drittel bereits 8:7 für uns Hamburger. Leider war dieses Drittel aber auch wieder von Strafen und gelben Karten sowie einer Verletzung eines Lübecker Spielers überschattet. Dennoch schwor man sich, in der zweiten Pause alles dafür zu tun den knappen Vorsprung nicht wieder herzuschenken und das erste Spiel als Sieger zu beenden.

Dank einer klasse Mannschaftsleistung und der im letzten Spielabschnitt zunehmenden Härte der Lübecker, die fast die Hälfte des letzten Drittels mit mindestens einem Spieler weniger auf Feld bestreiten mussten, konnten wir dann das Ergebnis sogar noch auf 11:7 ausbauen und so unseren ersten Saisonsieg feiern.

Nun geht es am kommenden Samstag um 14:30 Uhr im ersten Spiel des Jahres auf der Eisbahn Stellingen gegen Elmshorn.

Aufstellung: Lüssenhop, Sancukovski, Ahrens (2), Draxler (1), Ebert, Espagné, Grube(2), Höller (1), Höpfner, Kirschner, Krüger (2), Lepinat, Litzbarski, Stein (2), Stender, Veddermann, Vieten (1), Wittmann