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Experiment gescheitert – SG unterliegt Schlutup 3:13

// Sonntag, 11. September 2011 // Kein Kommentar » // Spielbericht, Spielbericht 2011

Die Niederlagenserie der Spielgemeinschaft hält weiter an. Am Samstag setzte es eine herbe 3:13 Schlappe in Lübeck bei den Schlutup Stichlingen.

Die Spielgemeinschaft kommt nicht zur Ruhe. Nachdem sich zu Beginn der Woche Spielertrainer Thomas Vieten selbst vom Traineramt entlassen hat und als einziger Spieler der zweiten Mannschaft des SVNA nur noch Marcel Stender übriggeblieben ist, wird deutlich, dass das Experiment Spielgemeinschaft zumindest für diese Saison gescheitert ist.

Interimstrainer für das Spiel in Lübeck war der aktuell verletzte Stürmer Julian Ahrens, der auch gleich einige eigene taktische Ideen einbrachte. Im ersten Drittel wurde die bisherige Aufstellung und Ausrichtung des Teams einmal komplett über den Haufen geworfen. Die bisher immer als letzte Verteider aufgestellten Oldies Thomas Vieten und Thomas Veddermann wechselten in die Spitze und sollten mit ihrer jahrelangen Erfahrung vor dem gegnerischen Tor für Unruhe sorgen. Der bisherige Top-Scorer der Spielgemeinschaft, Valentin Espagné, wechselte dafür in die Position als Ballverteiler und Abräumer in der Abwehr. Zusätzlich zu diesen Positionswechseln gab es auch eine veränderte Grundordnung von einer 2-2-Ordnung in eine Raute 1-2-1 und eine neue dritte Sturmreihe mit den “Nachwuchshoffnungen” Christoph Mahlstedt und Björn Hoppe.

Leider scheiterte diese neue Grundordnung, so dass die guten Schützen der Stichlinge immer wieder frei durch die Mitte auf das Tor von Simon Kothe feuern konnten und im ersten Drittel den frühen 0:1 Rückstand in eine 8:1 Führung verwandelten.

Zumindest stimmte die Moral der Gäste und durch die erneute Umstellung auf das alte System konnte der Sturmlauf der Lübecker wieder ein wenig gebremst werden. Die Spielgemeinschaft erspielte sich einige gute Chancen, war aber im Abschluss ein wenig unglücklich und konnte das Spiel nicht noch einmal drehen.

Das letzte Drittel wurde dann zu dem bisher längsten der Saison. Nachdem es schon zu Beginn des Abschnitts eine minutenlange Auseinandersetzung auf der Zuschauertribüne zwischen Anhängern des HSV (endlich wieder mit von der Partie Zuschauer Felix Lüssenhop) und denen der Stichlinge gegeben hatte, übertrug sich diese Stimmung auch auf das Spielfeld. Mehrere Male zogen sich die Schiedsrichter in die Kabine der Zeitnehmer zurück, um diesen die Reihenfolge der Strafen in ihre Blöcke zu diktieren. Zwei Minuten vor dem Ende musste dann Stefan Grube als erstes Opfer, auf Seiten der Hamburger, verletzt das Spielfeld verlassen. Sieben Sekunden vor dem Ende kam es dann zur endgültigen Eskalation. Nach einem Check in den Rücken von Thomas Vieten kam es zu einer Prügelei zwischen Nils Kirschner und einem Spieler der Schlutuper. Während sich die hamburger Spieler aus der Auseinandersetzung weitestgehend heraus hielten, trat einer der Lübecker Spieler mehrmals mit seinem Skate auf den Kopf des am Boden liegenden Kirschner ein, bevor sich die Schiedsrichter in die Auseinandersetzung einschalteten. Rot Kirschner, Rot Birr und eine von glatt Rot doch noch auf Gelb-Rot geänderte Strafe für den zweiten Schlutuper. Wann die beiden Rotsünder das nächste mal auf dem Platz stehen dürfen bleibt abzuwarten. Mit einem kleinen Cut und einem ordentlichen Horn ging es zurück nach Hamburg.

Das nächste Spiel findet am 25.09. bei den schwarzen Panthern aus Elmshorn statt, das Saisonfinale weitere zwei Wochen danach in Bergdedorf gegen die TSG – beide Spiele sicherlich ohne Nils Kirschner.

Auftaktsieg für die SG Hamburg

// Montag, 4. April 2011 // Kein Kommentar » // Spielbericht, Spielbericht 2011

SG Hamburg gegen Holtenau Huskies

Auf dem Weg zum Sieg...

In einem spannenden Spiel konnte die Spielgemeinschaft Hamburg gleich in ihrem ersten Pflichtspiel den ersten Saisonsieg einfahren. In eigener Halle konnten die Schlutup Stichlinge mit 11 : 07 besiegt werden.

Da die Heimspielfläche an der Eisbahn Stellingen erst zum kommenden Heimspiel gegen die Elmshorn Black Panther bespielbar sein wird, mussten wir für unser erstes Heimspiel gegen die Schlutup Stichlinge aus Lübeck in unsere Trainingshalle im Wegenkamp ausweichen.Und es sollte sich nicht als Nachteil herausstellen, dass wir in der Halle spielen konnten in der wir die letzten Monate verbracht haben.

Mit der Ungewissheit ob es mit dem Mix aus zwei Teams (SVNA und HSV) in der Liga besser funktionieren würde als bei den letzten Testspielen ging es gegen ein Team aus Lübeck, das sich im Vergleich zur letzten Saison nicht starkt verändert hat, dort aber weit unter seinen Möglichkeiten geblieben ist. Schon vor Spielbeginn machte sich der Sinn dieser Spielgemeinschaft bemerkbar. So war es ein seit langer Zeit mal wieder vorhandener Luxus, auf einen Kader von vier Blöcken und zwei Torhütern zurückgreifen zu können. Dies machte unser Spiel nicht nur kräftemäßig intensiver sondern auch unberechenbarer und variabler.

Doch schon früh machten sich auch die negativen Aspekte eines so großen Kaders bemerkbar. Mangelnde Abstimmung und Unsicherheiten dominierten das erste Drittel, und eine frühe Lübecker Führung sorgte nicht gerade für mehr Stabilität und Sicherheit. Doch dies sollte nicht lange andauern, denn mit zunehmender Zeit kam gerade bei den erfahreneren Spielern die Sicherheit zurück. Die Erfahrung war es dann auch, die den zwischenzeitlichen Ausgleich herstellte. Pass von C. Stein auf T. Vieten, und der versenkte den Alleingang auf den Lübecker Goalie eiskalt. Leider leisteten wir uns gerade zu Beginn zu viele Undiszipliniertheiten und daraus resultiere eine Vielzahl von Unterzahlspielen. Eine dieser nutze Lübeck dann auch clever zur erneuten Führung aus. Doch wie schon zuvor konnten wir auch diesen Gegentreffer egalisieren, und so ging es mit einem 2:2 in die erste Pause.

Im zweiten Drittel wurde das Spiel dann wesentlich intensiver. Noch mehr Körperspiel und Tore am laufenden Band waren nun an der Tagesordnung. Bedingt durch die kleine Fläche in der Halle und dem unbedingten Willen beider Teams, das Spiel gewinnen zu wollen wurde fast jeder Angriff mit einem Erfolg abgeschlossen, und so stand es nach dem zweiten Drittel bereits 8:7 für uns Hamburger. Leider war dieses Drittel aber auch wieder von Strafen und gelben Karten sowie einer Verletzung eines Lübecker Spielers überschattet. Dennoch schwor man sich, in der zweiten Pause alles dafür zu tun den knappen Vorsprung nicht wieder herzuschenken und das erste Spiel als Sieger zu beenden.

Dank einer klasse Mannschaftsleistung und der im letzten Spielabschnitt zunehmenden Härte der Lübecker, die fast die Hälfte des letzten Drittels mit mindestens einem Spieler weniger auf Feld bestreiten mussten, konnten wir dann das Ergebnis sogar noch auf 11:7 ausbauen und so unseren ersten Saisonsieg feiern.

Nun geht es am kommenden Samstag um 14:30 Uhr im ersten Spiel des Jahres auf der Eisbahn Stellingen gegen Elmshorn.

Aufstellung: Lüssenhop, Sancukovski, Ahrens (2), Draxler (1), Ebert, Espagné, Grube(2), Höller (1), Höpfner, Kirschner, Krüger (2), Lepinat, Litzbarski, Stein (2), Stender, Veddermann, Vieten (1), Wittmann