Posts Tagged ‘Landesliga Hamburg’

Doppelspieltag – Doppelter Sieg

// Dienstag, 17. April 2012 // Kein Kommentar » // Spielbericht 2012

HSV North Stars feiern Siege. In den jeweils ersten Heimspielen schlagen die 2. Herren die Black Panther Elmshorn 10:3, die 1. Herren gewinnen mit 21:6 gegen TSG Bergedorf Lizards.

Saturday is Game Day. Mit dem ersten Doppelsspieltag seit Jahren starten die beiden Landesligisten an diesem Nachmittag in ihre ersten Heimspiele der Saison. Während der zweite Mannschaft des HSV bereits zwei Spiele in ihrer Gruppe A bestritten hat, ist es für die erste Mannschaft der Auftakt in die aktuelle Spielzeit.

Den Anfang, in der gut gefüllten Halle am Wegenkamp, machen die North Stars II gegen die in voller Mannschaftsstärke angereisten Black Panther.

Auch an diesem Spieltag gab es wieder ein paar Änderungen in der Mannschaftsformation. Mit Andrea “Poldi” Detmers startete die jetzt feste und neue Nummer 1 im Tor. Der erste Block bestand aus Stefan Grube und Valentin Espagné in der Offensive und Alexander Otto, Julian Draxler und Fabian Krüger in einem rotierenden Defensiv-Reihe. Die zweite Offensive bildeten Thomas Vieten, Julian Ahrens und Christoph Mahlstedt in einer ähnlichen Rotation und in der Abwehr Marcel Stender und Philip Jensen.

Hamburg startete konzentriert und ging mit 3:0 (Grube, Espagné, Draxler) in Führung, fing sich aber kurz vor Ende des Drittels noch zwei unnötige Kontertore, ehe in Unterzahl ein toller Sololauf des Trainers das 4:2 besorgte.

Nicht unzufrieden, aber doch mit einer deutlichen Ansage an die taktische Disziplin, startete die Truppe in das zweite Drittel. In diesem Abschnitt lief es dann richtig gut für das Heimteam. Philip Jensen erhöhte mit einem fantastischen Freistoss-Tor auf 5:2, Julian Draxler mit feinem Schlagschuss auf 6:2 ehe Fabian Krüger und nochmal Jensen einen beruhigenden Vorsprung herstellten.

Auch die Gäste hatten in diesem Drittel ihre Spielanteile, wurden aber durch konsequententes Arbeiten in der Defensive an leichten Abschlüssen gehindert. Die unter Bedrängnis abgegebenen Chancen parierte Andrea Detmers immer souveräner.

Im letzten Drittel kam es zu einem Rückfall in alte Verhaltensweisen. Dier Stürmer bewegten sich vornehmlich im Angriffsdrittel und warteten auf die Kugel um sich in der mannschaftinternen Scorertabelle noch ein wenig weiter nach oben zu schieben. Elmshorn kämpfte noch einmal um wenigstens dieses Drittel zu gewinnen. Ein letzter Timeout und eine Besinnung auf die bisher gezeigten Stärken verhinderte dies und auch der letzte Abschnitt ging an an das Heimteam.

Julian Ahrens, Thomas Vieten (0/1), Andrea Detmers, Philip Jensen (3/0), Stefan Grube (1/1), Fabian Krüger (1/2), Valentin Espagné (3/0), Christoph Mahlstedt, Marcel Stender (0/1), Julian Draxler (2/0), Alexander Otto

HSV verbrennt sich die Finger – 5:6 gegen HNT

// Samstag, 31. März 2012 // Kein Kommentar » // Spielbericht, Spielbericht 2012

Die HSV North Stars verlieren 5:6 gegen die HNT Flames.

Beim zweiten Auswärtsspiel der Saison, dieses Mal in Hamburg-Neugraben, gab es für die North Stars eine knappe Niederlage in einem rassigen Spiel. Mit Andrea Detmers stand gleich die neue Torhüterin des HSV im Kasten, musste aber im ersten Drittel gleich vier mal hinter sich greifen. Die North Stars II drückten ab der ersten Minute und wurde klassisch ausgekontert und fing sich drei Tore durch offene Fernschüsse.

Die Stellinger hatte dabei in diesem Drittel auch ihre Chancen, die Schüsse waren aber zu unpräzise und die Stürmer hingen vorne oft in der Luft. Stärker als im ersten Spiel merkte man die mangelnde Abstimmung innerhalb des Teams und auch die, für einige ungewohnten, Positionswechsel.

Ab dem zweiten Drittel wechselte der HSV wieder auf Stammtorhüter Simon Kothe. Andrea Detmers braucht noch ein paar Trainingseinheiten um sich vom Puck auf den Ball umzustellen und gerade bei Fernschüssen noch sicherer zu sein.

Die Anschlusstreffer zum 2:4 und 3:5 fielen, genauso wie das erste  Tor, durch schöne Einzelaktionen (Jensen, Mentgen, Jensen). Gerade in der Rückwärtsbewegung, die bei der mit Gummiwänden ausgekleideten Halle häufig nötig war, offenbarte der HSV seine Schwächen. Trotz der sehr geringen Größe der Halle, kamen die HNTler dadurch immer wieder in Überzahlsituationen, während sie selbst sehr tief verteidigten. Mit der ersten gelungenen Kombination und dem zweiten Tor von Grischa Mentgen, kam der HSV direkt zu Beginn des letzten Drittels bis auf ein Tor heran.

Aber wieder spielten die North Stars danach zu simpel und kopflos. Zahlreiche Fernschüsse über das Tor oder in und auf den Gegner, wilde Angriffe mit immer nur einer Richtung waren zu wenig um die tiefe Abwehr des Gegners zu knacken. Anstatt die nur mit sechs Feldspielern angetretenen Flames zum Laufen zu zwingen und spielerisch zum Abschluss zu kommen, agierte man mehr und mehr verzweifelt. Während die Süd-Hamburger auch im letzten Drittel noch Luft für ihr Spiel hatten, japsten sich die North Stars durch die letzten 10 Minuten und konnten den Ausgleich nicht mehr erzwingen.

Ein knappe und unglückliche Niederlage, aber vielleicht eine lehrreiche.

Einen großen Dank auch an die angereisten Fans, ihr ward großartig.

 

HSV North Stars klauen den Piratenschatz

// Montag, 26. März 2012 // Kein Kommentar » // Spielbericht, Spielbericht 2012

Moin moin liebe Hockeyfreunde,

der Winterschlaf ist vorbei, die Tage werden wieder länger und die HSV North Stars starten mit neuer Besetzung in die  Landesliga-Saison 2012.

Zum Auftakt ging es zu einem bisher unbekannten Gegner, den Eckernförde MTV Pirates. Die Piraten spielten in der letzten Saison noch in der Regionalliga, waren aber auch dort schon recht dünn besetzt und verloren, vor dem Beginn der aktuellen Spielzeit, noch ihren Topscorer.
Die zweite Mannschaft der North Stars besteht zu großen Teilen aus der Spielgemeinschaft Hamburg der Saison 2011. Neuzugänge gibt es aber auch zu vermelden: Philipp Jensen startet in der zweiten Mannschaft des HSV und Marcel Stender wechselte vom SVNA.

Neben den neuen Spielern, startet die North Stars auch mit einem neuen Trainer in die Saison (damit ist der 5. Rücktritt von Thomas Vieten, aus der letzten Saison, wohl endgültig offiziell): Valentin Espagné, schon Interimstrainer im letzten Spiel der abgelaufenen Saison, versucht seine bisherige Siegesquote von 100% Siegen zu verteidigen. Der Trainer bezeichnet sich selbst als Konzepttrainer! Bisher aufgeschnappte Wortfetzen: “Inlinehockey nach Lulu Favre…”, “Erstmal die Defensive stabilisieren, dann mehr Chancen kreiieren…” “Nur von Spiel zu Spiel denken!” “Aus einer massiven Defensive Nadelstiche setzen”.

Erste Kommentare der Spieler zum neuen Trainer: “Da kann ja meine Freundin, die überhaupt keine Ahnung vom Hockey hat, ja auch gleich den Trainer machen” von Herr G. aus N.

Jetzt aber zum Spiel, denn am Ende zählt ja auf dem Platz.

In einer fantastisch zu bespielenden Halle gehen beide Mannschaften sehr konzentriert und abwartend zu Werke. Die Hamburger kommen dem Tor aber Stück für Stück näher und gehen verdient mit 1:0 in Führung. Im Laufe des 1. Drittels wächst die Führung bis auf 3:0 an, bevor die Eckernförder den Übermut der Hamburger ausnutzen und die sich öffnenden Räume zum Anschluss nutzen. 3:1 zur Drittelpause
Hamburg allerdings mit dem ersten Ausfall: Julian Ahrens, sonst gerne mit einer Verletzung im Spiel, bricht sich zur Abwechslung sein Chassi und darf zum Duschen.

Auch in den ersten zehn Minuten des zweiten Drittels spielen die North Stars sehr offensiv und fangen sich durch Überzahlangriffe, Tor Nummer 2 und den Ausgleich zum 3:3. Nach einer Auszeit gehen unsere Jungs aber wieder konzentrierter zu Werke und nutzen ihre Konterstärke und zwei tolle Laserschüsse zur erneuten Führung auf 6:3. Fabian Krüger glänzt in diesem Drittel durch unbedingten Einsatzwillen in der Abwehr. Nachdem er sich zum dritten Mal mit dem Körper in einen Schuss des Gegners geschmissen hat, wird jeder weitere Einsatz mit Jubelrufen der  Juniorenauswahl Hamburg/Schleswig-Holstein gewürdigt.

3. Spielabschnitt: Hamburg ist gewarnt. Die individuellen Fähigkeiten des Gegners sind bekannt und im letzten Drittel tauscht Eckernförde auch nochmal seine Blöcke. Alexander Beckmann und Thorsten Abel bilden nun, wie erwartet, den ersten Angriffsblock, doch die ersten beiden Drittel haben beide Mannschaften eine Menge Kraft gekostet. Hamburg hat auch im letzten Drittel die besseren Chancen einen noch höheren Sieg herauszuschießen. Vor allem Philipp Jensen zeigt mit einigen Sololäufen noch einmal seine technischen Fähigkeiten, wird allerdings nicht mit einem Tor belohnt. Auch ein Assist bleibt ihm verwehrt, als ein reguläres Tor von Grischa Mentgen nicht gegeben wird.
Das letzte Drittel ist aber vor allem der Abschnitt der Torhüter. Sowohl Simon Schmitt auf Seiten der Pirates, als auch Simon Kothe auf Seiten des HSV kratzen einige Chancen von der Linie, so dass beiden Teams nur noch ein Tor gelingt.

Endstand: 7:4 für unsere North Stars

Bereits am Samstag geht es für die Jungens zum nächsten Auswärtsspiel zu den HNT Flames.

All-Star-Game 2011

// Freitag, 14. Oktober 2011 // Kein Kommentar » // Allgemeines

Die Landesliga Hamburg wird am 15.10.2011 das jährliche All-Star-Game – das Highlight der Saison – der Junioren und Senioren durchführen. Schleswig-Holstein (plus Rostock) gegen Hamburg.

Vor den beiden Spielen gibt es die sogenannten „SuperSkills Competitions“, bei denen die All-Stars Mannschaften im direkten Vergleich auf Punktejagt gehen.

Ausrichter ist in diesem Jahr die Spielgemeinschaft Hamburg und der Austragungsort unsere geliebte Wegenkamp-Halle (Wegenkamp 3a, 22527 Hamburg) in Stellingen.

Beginn der Veranstaltung ist um 11 Uhr. Spielbeginn des Juniorenspiels ist um 15:30 Uhr und die Senioren starten um 18:00 Uhr. Vor den Spielen wird es die sogenannten „SuperSkills Competition“ geben.

Für Hamburg sind die drei besten Scorer der Saisonabschlusstabelle automatisch für das All-Star-Team gesetzt. Zusätzlich nominiert jedes Hamburger Team drei weitere Feldspieler und einen Torwart.

Durch seine 4 Scorerpunkte im letzten Spiel hat sich unser Neueinkauf Valentin Espagné noch vom vierten auf den zweiten Platz der Hamburger Scorerliste geschoben und ist damit, neben zwei Spielern der HNT Flames, für das Spiel gesetzt.

Lesen Sie hier das exklusive Interview mit dem launischen Franzosen:

Spielgemeinschaft: Herr Espagné, ihre erste Saison beim HSV, wie fällt ihr Fazit aus?

Valentin Espagné: Leider sind wir nur Fünfter geworden. Mit mehr Konstanz und einer besseren Beherrschung wäre sicherlich deutlich mehr drin gewesen. Insgesamt war es eine wirklich wilde Saison, mit vielen Strafen, vielen Verletzten und leider ist unser Stammtorwart Felix Lüssenhop nach den ersten Spielen schwer erkrankt. Auch für Ihn und im Hinblick auf die kommende Saison bin ich froh das wir uns am Ende nochmal zusammengerissen haben und einen guten Abschluss hatten. Das lässt für das nächste Jahr hoffen.

SG: Als Neueinsteiger gleich Topscorer, da haben doch die anderen Mitspieler sicherlich einen großen Anteil dran oder?

VE: Klar, wären die nicht so schlecht, könnte ich mir nicht so oft die Kugel schnappen und Tore schiessen. Aber allein der Grubelhuber (Stefan Grube, aktueller Sturmpartner im 1.Block, Anm.d.Red.) hat mich diese Saison mindestens 20 Scorerpunkte gekostet. Was der für Dinger liegen lässt, geht auf keine Kuhhaut. Außerdem saßen die anderen ja fast die komplette Saison auf der Strafbank und Tore oder Assists machst du da natürlich selten. Das hat mir sicherlich sehr geholfen.

SG: Hätten Sie nicht den ein oder anderen Scorerpunkt hergegeben um am Ende lieber Meister zu werden?

VE: Nein. Hätten Sie das letzte Spiel gesehen, würden Sie solche dummen Fragen auch nicht stellen. Erinnern Sie sich an die Situation als der Vieten (Thomas Vieten Anm. d. Red.) da frei vor dem Tor rumstand und ich lieber selber geschossen habe? War ne ganz bewusste Entscheidung. Nachher denkt der noch er sei ein Stürmer, weil er so oft trifft. Ne, der soll mal schön hinten rumstehen und sich nen Kaffee eingießen.

SG: Und was erwartest du vom All-Star-Game? Was können die Zuschauer erwarten?

VE: Das wird ein ganz heißes Ding. Die Spieler in den einzelnen Regionalauswahlen können sich ja überhaupt nicht leiden. Ob da am Ende des Tages noch vier Feldspieler auflaufen können bezweifel’ ich sehr. Mein Tipp: Gegen 15.15 Uhr sitzen schon die ersten in der U1 Richtung Heimweg, sprich Rote Karte wegen Mitspieler vermoppeln. Aber nicht mit mir, das machen meine zarten Klavierspielerhände gar nicht mit. Dann mach ich noch schön ein, zwei Hütten; dann gibt’s Wurst und alle sind glücklich.

Der Spieler dementiert im Anschluss an die Veröffentlichung des Interviews diese oder ähnliche Aussagen gemacht zu haben und kann sich nicht erinnern überhaupt jemals mit uns gesprochen zu haben. Trotz der Androhung gerichtlicher Schritte gegen den HSV sagen wir:

Nur die Wahrheit
Nur der HSV

Experiment gescheitert – SG unterliegt Schlutup 3:13

// Sonntag, 11. September 2011 // Kein Kommentar » // Spielbericht, Spielbericht 2011

Die Niederlagenserie der Spielgemeinschaft hält weiter an. Am Samstag setzte es eine herbe 3:13 Schlappe in Lübeck bei den Schlutup Stichlingen.

Die Spielgemeinschaft kommt nicht zur Ruhe. Nachdem sich zu Beginn der Woche Spielertrainer Thomas Vieten selbst vom Traineramt entlassen hat und als einziger Spieler der zweiten Mannschaft des SVNA nur noch Marcel Stender übriggeblieben ist, wird deutlich, dass das Experiment Spielgemeinschaft zumindest für diese Saison gescheitert ist.

Interimstrainer für das Spiel in Lübeck war der aktuell verletzte Stürmer Julian Ahrens, der auch gleich einige eigene taktische Ideen einbrachte. Im ersten Drittel wurde die bisherige Aufstellung und Ausrichtung des Teams einmal komplett über den Haufen geworfen. Die bisher immer als letzte Verteider aufgestellten Oldies Thomas Vieten und Thomas Veddermann wechselten in die Spitze und sollten mit ihrer jahrelangen Erfahrung vor dem gegnerischen Tor für Unruhe sorgen. Der bisherige Top-Scorer der Spielgemeinschaft, Valentin Espagné, wechselte dafür in die Position als Ballverteiler und Abräumer in der Abwehr. Zusätzlich zu diesen Positionswechseln gab es auch eine veränderte Grundordnung von einer 2-2-Ordnung in eine Raute 1-2-1 und eine neue dritte Sturmreihe mit den “Nachwuchshoffnungen” Christoph Mahlstedt und Björn Hoppe.

Leider scheiterte diese neue Grundordnung, so dass die guten Schützen der Stichlinge immer wieder frei durch die Mitte auf das Tor von Simon Kothe feuern konnten und im ersten Drittel den frühen 0:1 Rückstand in eine 8:1 Führung verwandelten.

Zumindest stimmte die Moral der Gäste und durch die erneute Umstellung auf das alte System konnte der Sturmlauf der Lübecker wieder ein wenig gebremst werden. Die Spielgemeinschaft erspielte sich einige gute Chancen, war aber im Abschluss ein wenig unglücklich und konnte das Spiel nicht noch einmal drehen.

Das letzte Drittel wurde dann zu dem bisher längsten der Saison. Nachdem es schon zu Beginn des Abschnitts eine minutenlange Auseinandersetzung auf der Zuschauertribüne zwischen Anhängern des HSV (endlich wieder mit von der Partie Zuschauer Felix Lüssenhop) und denen der Stichlinge gegeben hatte, übertrug sich diese Stimmung auch auf das Spielfeld. Mehrere Male zogen sich die Schiedsrichter in die Kabine der Zeitnehmer zurück, um diesen die Reihenfolge der Strafen in ihre Blöcke zu diktieren. Zwei Minuten vor dem Ende musste dann Stefan Grube als erstes Opfer, auf Seiten der Hamburger, verletzt das Spielfeld verlassen. Sieben Sekunden vor dem Ende kam es dann zur endgültigen Eskalation. Nach einem Check in den Rücken von Thomas Vieten kam es zu einer Prügelei zwischen Nils Kirschner und einem Spieler der Schlutuper. Während sich die hamburger Spieler aus der Auseinandersetzung weitestgehend heraus hielten, trat einer der Lübecker Spieler mehrmals mit seinem Skate auf den Kopf des am Boden liegenden Kirschner ein, bevor sich die Schiedsrichter in die Auseinandersetzung einschalteten. Rot Kirschner, Rot Birr und eine von glatt Rot doch noch auf Gelb-Rot geänderte Strafe für den zweiten Schlutuper. Wann die beiden Rotsünder das nächste mal auf dem Platz stehen dürfen bleibt abzuwarten. Mit einem kleinen Cut und einem ordentlichen Horn ging es zurück nach Hamburg.

Das nächste Spiel findet am 25.09. bei den schwarzen Panthern aus Elmshorn statt, das Saisonfinale weitere zwei Wochen danach in Bergdedorf gegen die TSG – beide Spiele sicherlich ohne Nils Kirschner.

Zwei Auswärtsniederlagen der Spielgemeinschaft

// Donnerstag, 8. September 2011 // Kein Kommentar » // Spielbericht, Spielbericht 2011

Nach dem moralischen Tiefschlag – der Niederlage gegen die Holtenau Huskies – setzte es an den beiden vergangenen Wochenenden zwei weitere Niederlagen in der Fremde. Sowohl in Rostock als auch bei den HNT Flames gingen die Spiele verloren (3:4 in Rostock und 6:12 bei den Flames).

Kombiniert mit einer Abteilungsfahrt nach Warnemünde ging es am 27.08. nach Rostock. Neben den Spielern der Spielgemeinschaft hatten sich auch ein paar Schlachtenbummler mit in den Reisebus begeben, die für die nötige moralische Unterstützung in der Halle der Gastgeber sorgen sollten.
Das die Spieler heiß auf das Duell mit dem Kontrahenten waren, schlug sich im 1. Drittel allerdings nur in den Strafzeiten nieder. Ganze 10 Minuten auf der Strafbank verbuchte die Spielgemeinschaft, als hätten wir auf der Hinfahrt nicht schon genug gesessen. Rostock nutze das Überzahlspiel und ging mit 2:0 in Führung. Den Anschluss kurz vor Ende des Drittels schaffte dann Thomas Vieten, wohl auch als Wiedergutmachung für die jeweils ersten drei Strafzeiten in diesem Spielabschnitt.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts gelang unserem Team der zwischenzeitliche Ausgleich nach tollem Pass in die Spitze von Valentin Espagné auf Stefan Grube, der sich diese Chance nicht entgehen ließ. Bei einer erneuten drei zu zwei Überzahl stellten die Rostocker den alten Abstand aber wieder her.
Im letzten Drittel gaben unsere Jungs noch einmal alles und drückten auf den Ausgleich. Der gelang dann auch unserem zweiten Block (Tor: Krüger, Assist: Ahrens) in der 49. Spielminute. Das Spiel war jetzt völlig offen, da die Kräfte auf beiden Seiten merklich nachliessen. Alles deutete auf ein Unentschieden und das erste Penaltyschiessen dieser Saison hin (neue Regelung in diesem Jahr in der Landesliga Hamburg) als ein Rostocker Spieler einfach mal unbedrängt von der Mittellinie aufs Tor schoss. Kurz vor dem Tor wurde der Ball dann von Valentin Espagné unglücklich abgefälscht und die Kugel landete im Netz. Die darauffolgende letzte Spielminute brachte als Höhepunkte nur noch eine Gelb-Rote Karte für einen Rostocker und drei weitere Strafzeiten für die SG – die damit zumindest in der Tabelle der meisten Strafminuten unangefochten auf Platz 1 liegt.

Dieser Misserfolg war wohl auch ein Grund für den relativ kleinen Kader beim Spiel gegen HNT. Neben einigen krankheitsbedingten Ausfällen (Lüssenhop, Ebert, Kirschner, Stein) fehlten auch einige andere Spieler, die es zum Beginn der Saison noch ermöglicht hätten mit mindestens drei Blöcken aufzulaufen.
Steigern konnte sich die SG Hamburg nur in Sachen Strafzeiten in einem ersten Spielabschnitt. Hatte es in Rostock nur für 10 Minuten gereicht, konnte diese “Bestmarke” im Hamburger Süden auf 12 hochgeschraubt werden. Spielstand am Ende des Drittels: 4:1
Ohne eine einzige Strafzeit schaffte das Team sogar das zwischenzeitliche Unentschieden in der Mitte des Spiels. geriet dann aber relativ zügig, durch individuelle Fehler, in den erneuten Rückstand und ging schließlich mit 6:12 baden.

Im nächsten Spiel geht es zu den offensiv sehr starken Jungs aus Lübeck bevor es gegen die beiden schlechter platzierten Teams aus Bergedorf und Elmshorn zumindest noch darum geht, den aktuellen Tabellenplatz zu sichern.

Kiel ist Meister – Spielgemeinschaft verliert 6:7

// Montag, 22. August 2011 // Kein Kommentar » // Spielbericht, Spielbericht 2011

Start in die Rückrunde nicht geglückt – Spielgemeinschaft Hamburg verliert zuhause 6:7 gegen den neuen Meister der Landesliga, die Holtenau Huskies.

Nach knapp zwei Monaten Pause begann am vergangenen Sonntag die Rückrunde für die Jungs der Spielgemeinschaft mit dem Spiel gegen die Holtenau Huskies. Das Hinspiel gegen die Huskies war das turbulenteste Spiel der Hinrunde und endete nach einer 3:1 Führung noch mit einer 3:6 Niederlage und vier roten bzw. gelb-roten Karten. Es galt also einges besser zu machen und mit einem hohen Sieg die Chancen auf den Titel der Landesliga zu wahren. Im Gegensatz zu unserer Mannschaft hatte Kiel keine wirkliche Sommerpause und siegte in den vergangenen Spielen gegen die direkte Konkurrenz.

Bereits beim Einspielen war die Nervosität beider Mannschaften vor diesem wichtigen Spiel zu spüren, die Heimmannschaft war es aber, die dann vom Anpfiff an hellwach zu Werke ging. Hamburg attackierte und bestimmte das Spiel und lag bis zur Drittelpause mit 4:1 in Front (Tore: Espagné (2), Grube, Ahrens).
Im zweiten Drittel gingen die Huskies nun deutlich körperbetonter in die Zweikämpfe und fanden so zunehmend ins Spiel. Immer wieder suchten sie durch Schüsse aus der zweiten Reihe den Abschluss und waren auch zweimal in Überzahl erfolgreich mit dieser Taktik. Ein jeweils weiteres Tor aus dem Gewühl heraus ließ den Vorsprung der Spielgemeinschaft auf 5:4 schrumpfen.

Die Lockerheit und Euphorie des ersten Drittels war dahin und noch auf der Ersatzbank kam es zu lauten Auseinandersetzungen beim Gastgeber. Trotz einer erneuten Leistungssteigerung im letzten Abschnitt des Spiels waren es weiterhin die Huskies die das Momentum des vorangegangenen Drittels nutzten und die Tore erzielten. Fast verzweifelt stürmte die Spielgemeinschaft auf das Tor des Gegners aber die Kugel flog nur noch einmal in die Maschen zum späten 6:7 (Torschütze: Ross). Kiel ist damit Meister und für unser Team gilt es nun an den kommenden drei Wochenenden einen guten Saisonabschluss hinzubekommen.

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Mit Kantersieg in die Sommerpause

// Sonntag, 19. Juni 2011 // 2 Kommentare » // Spielbericht, Spielbericht 2011

Nils Kirschner nach dem Sieg der SG Hamburg

Nach dem Sieg...

An diesem Wochenende stand nach einer mehrwöchigen Pause das vorerst letzte Spiel für die SG Hamburg auf dem Programm, bevor es nun in eine etwa zweimonatige Sommerpause geht. Nach zuletzt drei sieglosen Spielen, die die Euphorie der zwei Auftaktsiege stark dämpften, ging es an diesem Wochenende zu den TSG Bergerdorf Lizards. Diese sind ebenfalls nicht besonders gut in die Saison gestartet und so waren beide Teams zum Siegen verdammt, wollten sie den Anschluss an die Tabellenspitze noch halten.

Hatten wir das Spiel gegen HNT Flames noch durch eigene Undiszipliniertheiten und zu viele Strafen verloren, war die Devise für dieses Match klar. Konzentriert spielen, die Strafbank vermeiden und die Chancen nutzen, und davon sollten in der kleinen bergedorfer Halle genug auf beiden Seiten erspielt werden.

Wir übernahmen zwar direkt vom Spielbeginn an das Ruder und die Zuschauer merkten schnell, dass es für ihre Lizards heute ein sehr hartes Stück Arbeit werden würde, aber so recht wollte sich unsere Überlegenheit nicht in Zählbares ummünzen. Mit drei sehr gut agierenden Blöcken und einem sicheren Rückhalt M. Sancukovski im Tor wollte aber einfach kein Tor fallen. Und so kam es wie es kommen musste, wenn man die eigenen Chancen nicht verwertet. Wieder einmal in Unterzahl gingen die Bergedorfer in der 11. Minute mit 1:0 in Führung. Doch wie gut man so einen Rückschlag wegstecken kann zeigte dann V. Espagné, der innerhalb von 120 Sekunden den 0:1 Rückstand in eine 2:1 Führung verwandeln konnte. Zwei Mal konnte er auf Vorlage seines Sturmpartners C. Stein die Kugel im Bergedorfer Kasten unterbringen.

Wir kamen nun immer besser ins Spiel und so war es nur eine Frage der Zeit bis wir die Führung ausbauen konnten. In der 17. Spielminute war es F. Krüger, der von der Strafbank kommend einen schön herausgespielten Konter zum 3:1 vollenden konnte, und 10 Sekunden vor der Drittelpause konnte T. Vieten sogar noch auf 4:1 erhöhen.

Im zweiten Drittel bot sich den zahlreichen Zuschauern ein ähnliches Bild. Die TSG war zwar bemüht, schaffte es aber nicht das Spiel einmal zu beruhigen und unsere Defensive ernsthaft in Bedrängis zu bringen und wir machten dort weiter wo wir vor der Pause aufgehört hatten. Auch unser Topscorer C. Stein durfte nun nicht mehr nur noch als Vorlagengeber glänzen sondern sich auch selber wieder in die Torschützenliste eintragen. Dieses Mal revangierte sich V. Espagné für die frühen Vorlagen, in dem er seinem Partner den Ball zwei Meter vor dem Tor mustergültig auf die Kelle legte, dieser hatte dann keine Probleme mehr zum 5:1 zu vollenden.

Mit dieser sicheren Führung folge nun erst einmal wieder eine etwa 10 minütige Durststrecke, bevor sich T. Vieten zum zweiten Mal an diesem Tag in die Torschützenliste eintragen konnte und einmal mehr eine Drangperiode der SG einleitete. Innerhalb von fünf Minuten bauten wir die Führung nun auf 8:2 aus. G. Mentgen und M. Ebert waren es, die den zwischenzeitigen Treffer der Bergedorfer postwendend egalisierten.

Danach pätscherte das Spiel eine sehr lange Zeit vor sich hin ohne nennenswerte Aktionen. Wir nahmen nun ein wenig das Tempo aus dem Spiel, waren aber trotzdem nicht mehr in der Lage den Ball im Lizardskasten zu versenken. Die TSG hingegen kam noch einmal auf 4:8 heran, allerdings war der Sieg zu diesem Zeitpunkt nie mehr ernsthaft in Gefahr. Erst in der letzten Spielminute konnte J. Ahrens noch einmal einen Konter zum 9:4 abschliessen.

Durch diesen Sieg festigten wir unseren vierten Tabellenplatz und behalten den Anschluss an die Spitzengruppe um die Schlutup Stichlinge im Auge. Nun folgt eine knapp zweimonatige Sommerpause, bevor es mit dem Heimspiel gegen die Holtenau Huskies weitergeht. Hier gilt es noch eine Rechnung aus dem Hinspiel zu begleichen, welches wir mit 3:6 verloren.

Auf der Strafbank kann man nicht gewinnen

// Sonntag, 22. Mai 2011 // Kein Kommentar » // Spielbericht, Spielbericht 2011

Valentin Espagné vor dem Spiel der SG Hamburg gegen die HNT Flames

Vor der unnötigen Niederlage...

Mit 4:7 (3:1, 0:1, 1:5) endete am 22. Mai das Spiel der Spielgemeinschaft Hamburg gegen die HNT Flames.

Nach der knappen Niederlage gegen den Liganeuling aus Rostock sollte es gegen den direkten Konkurrenten HNT Flames endlich wieder zu einem Sieg reichen, um weiter um die Meisterschaft mitspielen zu können.

Die Spielgemeinschaft startete stark und konnte schon nach 40 Sekunden mit dem ersten Angriff in Führung gehen (Tor V. Espagne, Assist S. Roß). Auch der Rest des ersten Drittels wurde, auf dem für die Flames ungewohnten Schwingboden, deutlich dominiert. Sven Roß traf, nach seiner Vorlage zum 1:0, gleich doppelt und verhalf der Heimmannschaft zur verdienten 3:1 Drittelführung.

Im zweiten Drittel spielten der Vorjahresmeister aus dem Süden der Hansestadt deutlich robuster und vermochten es einige Spieler der Spielgemeinschaft zu unnötigen Fouls zu provozieren. Die Überzahlsituationen konnten aber einigermaßen ungeschadet überstanden werden und es ging mit einer 3:2 Führung ins letzte Drittel.

Hier machte sich jetzt das ständige Unterzahlspiel bemerkbar und die Kräfte des Heimteams schwanden zusehends. Leider war die deutliche Ansprache des Spielertrainers T. Vieten nicht zu allen Spielern durchgedrungen und so kam was kommen musste. Zehn Minuten vor Ende des Spiels gingen die Flames erstmals in Führung und konnten von den, weiter von Strafzeiten geplagten, SG Hamburg Spielern nicht mehr am Sieg gehindert werden.

In den letzten fünf Minuten machte HNT alles klar und zog mit 7:4 davon. Unrühmlicher Abschluss des Spiels waren zwei weitere Gelbe Karten für Nils Kirschner und Sven Roß. Die Spielgemeinschaft verliert damit weiter an Boden in Richtung Tabellenspitze und muss jetzt ersteinmal den freien Fall stoppen. Einzig in der Strafzeitentabelle ist die Spielgemeinschaft einsame Spitze. Das sollte einigen Spielern zu denken geben.

 

Rostocker zeigen der Spielgemeinschaft die lange Nase

// Samstag, 14. Mai 2011 // Kein Kommentar » // Spielbericht, Spielbericht 2011

Nasenbär Warnschild in Guatemala

Vorsicht Nasenbären... licensed under CC by Russell Harrison

Knapp einen Monat nach der doppelten Niederlage (Spiel verloren und drei Leistungsträger gesperrt) gegen die Holtenau Huskies, kam es in Stellingen zur Premiere gegen die, erstmal in der Landesliga Hamburg antretende Mannschaft der Rostocker Nasenbären.

Am Ende hieß es 5:6 (0:1, 2:1, 4:3)aus der Sicht der Spielgemeinschaft. Zu spät waren die Hamburger aufgewacht und hatten auch ihre Chancen genutzt.

In den ersten beiden Dritteln passierte nach Toren nicht allzu viel. Die Nasenbären-Reserve legte durch Tommy Jacobs zum 1:0 (5.) und Christoph Karl Matyschiok zum 2:1 (27.) jeweils vor, bekamen aber zweimal auch den Ausgleich (erstes Tor Christian Stein, zweites Tor durch Neuzugang Grischa Mentgen) zum 2:2 eingeschenkt.
Im letzten Spielabschnitt vielen dann deutlich mehr Tore. Rostock führte spät im letzten Drittel mit 5:2 bzw. 6:3. In den letzten 180 Sekunden des Spiels drehte die Heimmannschaft dann nochmal auf und kam durch Tore von Sven Roß, Julian Ahrens und Christian Stein noch auf 5:6 heran. Trotz des fulminaten Schlusspurts und der Chance zum Ausgleich sollte es aber nicht mehr reichen und Rostock konnte die Punkte aus Hamburg entführen.

In der nächsten Woche geht es, in der Halle des SVNA, gegen den amtierenden Landesliga-Meister der HNT Flames.