Posts Tagged ‘HSV North Stars’

HSV verbrennt sich die Finger – 5:6 gegen HNT

// Samstag, 31. März 2012 // Kein Kommentar » // Spielbericht, Spielbericht 2012

Die HSV North Stars verlieren 5:6 gegen die HNT Flames.

Beim zweiten Auswärtsspiel der Saison, dieses Mal in Hamburg-Neugraben, gab es für die North Stars eine knappe Niederlage in einem rassigen Spiel. Mit Andrea Detmers stand gleich die neue Torhüterin des HSV im Kasten, musste aber im ersten Drittel gleich vier mal hinter sich greifen. Die North Stars II drückten ab der ersten Minute und wurde klassisch ausgekontert und fing sich drei Tore durch offene Fernschüsse.

Die Stellinger hatte dabei in diesem Drittel auch ihre Chancen, die Schüsse waren aber zu unpräzise und die Stürmer hingen vorne oft in der Luft. Stärker als im ersten Spiel merkte man die mangelnde Abstimmung innerhalb des Teams und auch die, für einige ungewohnten, Positionswechsel.

Ab dem zweiten Drittel wechselte der HSV wieder auf Stammtorhüter Simon Kothe. Andrea Detmers braucht noch ein paar Trainingseinheiten um sich vom Puck auf den Ball umzustellen und gerade bei Fernschüssen noch sicherer zu sein.

Die Anschlusstreffer zum 2:4 und 3:5 fielen, genauso wie das erste  Tor, durch schöne Einzelaktionen (Jensen, Mentgen, Jensen). Gerade in der Rückwärtsbewegung, die bei der mit Gummiwänden ausgekleideten Halle häufig nötig war, offenbarte der HSV seine Schwächen. Trotz der sehr geringen Größe der Halle, kamen die HNTler dadurch immer wieder in Überzahlsituationen, während sie selbst sehr tief verteidigten. Mit der ersten gelungenen Kombination und dem zweiten Tor von Grischa Mentgen, kam der HSV direkt zu Beginn des letzten Drittels bis auf ein Tor heran.

Aber wieder spielten die North Stars danach zu simpel und kopflos. Zahlreiche Fernschüsse über das Tor oder in und auf den Gegner, wilde Angriffe mit immer nur einer Richtung waren zu wenig um die tiefe Abwehr des Gegners zu knacken. Anstatt die nur mit sechs Feldspielern angetretenen Flames zum Laufen zu zwingen und spielerisch zum Abschluss zu kommen, agierte man mehr und mehr verzweifelt. Während die Süd-Hamburger auch im letzten Drittel noch Luft für ihr Spiel hatten, japsten sich die North Stars durch die letzten 10 Minuten und konnten den Ausgleich nicht mehr erzwingen.

Ein knappe und unglückliche Niederlage, aber vielleicht eine lehrreiche.

Einen großen Dank auch an die angereisten Fans, ihr ward großartig.

 

HSV North Stars klauen den Piratenschatz

// Montag, 26. März 2012 // Kein Kommentar » // Spielbericht, Spielbericht 2012

Moin moin liebe Hockeyfreunde,

der Winterschlaf ist vorbei, die Tage werden wieder länger und die HSV North Stars starten mit neuer Besetzung in die  Landesliga-Saison 2012.

Zum Auftakt ging es zu einem bisher unbekannten Gegner, den Eckernförde MTV Pirates. Die Piraten spielten in der letzten Saison noch in der Regionalliga, waren aber auch dort schon recht dünn besetzt und verloren, vor dem Beginn der aktuellen Spielzeit, noch ihren Topscorer.
Die zweite Mannschaft der North Stars besteht zu großen Teilen aus der Spielgemeinschaft Hamburg der Saison 2011. Neuzugänge gibt es aber auch zu vermelden: Philipp Jensen startet in der zweiten Mannschaft des HSV und Marcel Stender wechselte vom SVNA.

Neben den neuen Spielern, startet die North Stars auch mit einem neuen Trainer in die Saison (damit ist der 5. Rücktritt von Thomas Vieten, aus der letzten Saison, wohl endgültig offiziell): Valentin Espagné, schon Interimstrainer im letzten Spiel der abgelaufenen Saison, versucht seine bisherige Siegesquote von 100% Siegen zu verteidigen. Der Trainer bezeichnet sich selbst als Konzepttrainer! Bisher aufgeschnappte Wortfetzen: “Inlinehockey nach Lulu Favre…”, “Erstmal die Defensive stabilisieren, dann mehr Chancen kreiieren…” “Nur von Spiel zu Spiel denken!” “Aus einer massiven Defensive Nadelstiche setzen”.

Erste Kommentare der Spieler zum neuen Trainer: “Da kann ja meine Freundin, die überhaupt keine Ahnung vom Hockey hat, ja auch gleich den Trainer machen” von Herr G. aus N.

Jetzt aber zum Spiel, denn am Ende zählt ja auf dem Platz.

In einer fantastisch zu bespielenden Halle gehen beide Mannschaften sehr konzentriert und abwartend zu Werke. Die Hamburger kommen dem Tor aber Stück für Stück näher und gehen verdient mit 1:0 in Führung. Im Laufe des 1. Drittels wächst die Führung bis auf 3:0 an, bevor die Eckernförder den Übermut der Hamburger ausnutzen und die sich öffnenden Räume zum Anschluss nutzen. 3:1 zur Drittelpause
Hamburg allerdings mit dem ersten Ausfall: Julian Ahrens, sonst gerne mit einer Verletzung im Spiel, bricht sich zur Abwechslung sein Chassi und darf zum Duschen.

Auch in den ersten zehn Minuten des zweiten Drittels spielen die North Stars sehr offensiv und fangen sich durch Überzahlangriffe, Tor Nummer 2 und den Ausgleich zum 3:3. Nach einer Auszeit gehen unsere Jungs aber wieder konzentrierter zu Werke und nutzen ihre Konterstärke und zwei tolle Laserschüsse zur erneuten Führung auf 6:3. Fabian Krüger glänzt in diesem Drittel durch unbedingten Einsatzwillen in der Abwehr. Nachdem er sich zum dritten Mal mit dem Körper in einen Schuss des Gegners geschmissen hat, wird jeder weitere Einsatz mit Jubelrufen der  Juniorenauswahl Hamburg/Schleswig-Holstein gewürdigt.

3. Spielabschnitt: Hamburg ist gewarnt. Die individuellen Fähigkeiten des Gegners sind bekannt und im letzten Drittel tauscht Eckernförde auch nochmal seine Blöcke. Alexander Beckmann und Thorsten Abel bilden nun, wie erwartet, den ersten Angriffsblock, doch die ersten beiden Drittel haben beide Mannschaften eine Menge Kraft gekostet. Hamburg hat auch im letzten Drittel die besseren Chancen einen noch höheren Sieg herauszuschießen. Vor allem Philipp Jensen zeigt mit einigen Sololäufen noch einmal seine technischen Fähigkeiten, wird allerdings nicht mit einem Tor belohnt. Auch ein Assist bleibt ihm verwehrt, als ein reguläres Tor von Grischa Mentgen nicht gegeben wird.
Das letzte Drittel ist aber vor allem der Abschnitt der Torhüter. Sowohl Simon Schmitt auf Seiten der Pirates, als auch Simon Kothe auf Seiten des HSV kratzen einige Chancen von der Linie, so dass beiden Teams nur noch ein Tor gelingt.

Endstand: 7:4 für unsere North Stars

Bereits am Samstag geht es für die Jungens zum nächsten Auswärtsspiel zu den HNT Flames.

Kiel ist Meister – Spielgemeinschaft verliert 6:7

// Montag, 22. August 2011 // Kein Kommentar » // Spielbericht, Spielbericht 2011

Start in die Rückrunde nicht geglückt – Spielgemeinschaft Hamburg verliert zuhause 6:7 gegen den neuen Meister der Landesliga, die Holtenau Huskies.

Nach knapp zwei Monaten Pause begann am vergangenen Sonntag die Rückrunde für die Jungs der Spielgemeinschaft mit dem Spiel gegen die Holtenau Huskies. Das Hinspiel gegen die Huskies war das turbulenteste Spiel der Hinrunde und endete nach einer 3:1 Führung noch mit einer 3:6 Niederlage und vier roten bzw. gelb-roten Karten. Es galt also einges besser zu machen und mit einem hohen Sieg die Chancen auf den Titel der Landesliga zu wahren. Im Gegensatz zu unserer Mannschaft hatte Kiel keine wirkliche Sommerpause und siegte in den vergangenen Spielen gegen die direkte Konkurrenz.

Bereits beim Einspielen war die Nervosität beider Mannschaften vor diesem wichtigen Spiel zu spüren, die Heimmannschaft war es aber, die dann vom Anpfiff an hellwach zu Werke ging. Hamburg attackierte und bestimmte das Spiel und lag bis zur Drittelpause mit 4:1 in Front (Tore: Espagné (2), Grube, Ahrens).
Im zweiten Drittel gingen die Huskies nun deutlich körperbetonter in die Zweikämpfe und fanden so zunehmend ins Spiel. Immer wieder suchten sie durch Schüsse aus der zweiten Reihe den Abschluss und waren auch zweimal in Überzahl erfolgreich mit dieser Taktik. Ein jeweils weiteres Tor aus dem Gewühl heraus ließ den Vorsprung der Spielgemeinschaft auf 5:4 schrumpfen.

Die Lockerheit und Euphorie des ersten Drittels war dahin und noch auf der Ersatzbank kam es zu lauten Auseinandersetzungen beim Gastgeber. Trotz einer erneuten Leistungssteigerung im letzten Abschnitt des Spiels waren es weiterhin die Huskies die das Momentum des vorangegangenen Drittels nutzten und die Tore erzielten. Fast verzweifelt stürmte die Spielgemeinschaft auf das Tor des Gegners aber die Kugel flog nur noch einmal in die Maschen zum späten 6:7 (Torschütze: Ross). Kiel ist damit Meister und für unser Team gilt es nun an den kommenden drei Wochenenden einen guten Saisonabschluss hinzubekommen.

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Die (North) Stars beim Juniorenländerpokal – Update -

// Freitag, 24. Juni 2011 // Kein Kommentar » // Allgemeines

An diesem Wochenende, den 25.06.-26.06., findet in Schwabmünchen bei Augsburg der jährliche Juniorenländerpokal statt. Wie in jedem Jahr kämpfen die Auswahlmannschaften der inlinehockeyspielenden Bundesländer um die Krone im Nachwuchsbereich. Und auch in diesem Jahr sind die HSV North Stars wieder vertreten. Unsere Spieler Miro Ebert und Fabian Krüger vertreten den HSV in der gemeinsamen Auswahl der Länder Hamburg und Schleswig-Holstein. Mit ihrem Team treten sie in diesem Jahr gegen die Auswahlteams der Länder Niedersachsen, Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen an.

Seriensieger Nordrhein-Westfalen gilt auch in diesem Jahr als Topfavorit auf den erneuten Gewinn des Titels. Ob unsere beiden Stars es geschafft haben für eine Überraschung zu sorgen, zeigt sich am Sonntag gegen 15 Uhr.

Hier der Spielplan:

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Mit Kantersieg in die Sommerpause

// Sonntag, 19. Juni 2011 // 2 Kommentare » // Spielbericht, Spielbericht 2011

Nils Kirschner nach dem Sieg der SG Hamburg

Nach dem Sieg...

An diesem Wochenende stand nach einer mehrwöchigen Pause das vorerst letzte Spiel für die SG Hamburg auf dem Programm, bevor es nun in eine etwa zweimonatige Sommerpause geht. Nach zuletzt drei sieglosen Spielen, die die Euphorie der zwei Auftaktsiege stark dämpften, ging es an diesem Wochenende zu den TSG Bergerdorf Lizards. Diese sind ebenfalls nicht besonders gut in die Saison gestartet und so waren beide Teams zum Siegen verdammt, wollten sie den Anschluss an die Tabellenspitze noch halten.

Hatten wir das Spiel gegen HNT Flames noch durch eigene Undiszipliniertheiten und zu viele Strafen verloren, war die Devise für dieses Match klar. Konzentriert spielen, die Strafbank vermeiden und die Chancen nutzen, und davon sollten in der kleinen bergedorfer Halle genug auf beiden Seiten erspielt werden.

Wir übernahmen zwar direkt vom Spielbeginn an das Ruder und die Zuschauer merkten schnell, dass es für ihre Lizards heute ein sehr hartes Stück Arbeit werden würde, aber so recht wollte sich unsere Überlegenheit nicht in Zählbares ummünzen. Mit drei sehr gut agierenden Blöcken und einem sicheren Rückhalt M. Sancukovski im Tor wollte aber einfach kein Tor fallen. Und so kam es wie es kommen musste, wenn man die eigenen Chancen nicht verwertet. Wieder einmal in Unterzahl gingen die Bergedorfer in der 11. Minute mit 1:0 in Führung. Doch wie gut man so einen Rückschlag wegstecken kann zeigte dann V. Espagné, der innerhalb von 120 Sekunden den 0:1 Rückstand in eine 2:1 Führung verwandeln konnte. Zwei Mal konnte er auf Vorlage seines Sturmpartners C. Stein die Kugel im Bergedorfer Kasten unterbringen.

Wir kamen nun immer besser ins Spiel und so war es nur eine Frage der Zeit bis wir die Führung ausbauen konnten. In der 17. Spielminute war es F. Krüger, der von der Strafbank kommend einen schön herausgespielten Konter zum 3:1 vollenden konnte, und 10 Sekunden vor der Drittelpause konnte T. Vieten sogar noch auf 4:1 erhöhen.

Im zweiten Drittel bot sich den zahlreichen Zuschauern ein ähnliches Bild. Die TSG war zwar bemüht, schaffte es aber nicht das Spiel einmal zu beruhigen und unsere Defensive ernsthaft in Bedrängis zu bringen und wir machten dort weiter wo wir vor der Pause aufgehört hatten. Auch unser Topscorer C. Stein durfte nun nicht mehr nur noch als Vorlagengeber glänzen sondern sich auch selber wieder in die Torschützenliste eintragen. Dieses Mal revangierte sich V. Espagné für die frühen Vorlagen, in dem er seinem Partner den Ball zwei Meter vor dem Tor mustergültig auf die Kelle legte, dieser hatte dann keine Probleme mehr zum 5:1 zu vollenden.

Mit dieser sicheren Führung folge nun erst einmal wieder eine etwa 10 minütige Durststrecke, bevor sich T. Vieten zum zweiten Mal an diesem Tag in die Torschützenliste eintragen konnte und einmal mehr eine Drangperiode der SG einleitete. Innerhalb von fünf Minuten bauten wir die Führung nun auf 8:2 aus. G. Mentgen und M. Ebert waren es, die den zwischenzeitigen Treffer der Bergedorfer postwendend egalisierten.

Danach pätscherte das Spiel eine sehr lange Zeit vor sich hin ohne nennenswerte Aktionen. Wir nahmen nun ein wenig das Tempo aus dem Spiel, waren aber trotzdem nicht mehr in der Lage den Ball im Lizardskasten zu versenken. Die TSG hingegen kam noch einmal auf 4:8 heran, allerdings war der Sieg zu diesem Zeitpunkt nie mehr ernsthaft in Gefahr. Erst in der letzten Spielminute konnte J. Ahrens noch einmal einen Konter zum 9:4 abschliessen.

Durch diesen Sieg festigten wir unseren vierten Tabellenplatz und behalten den Anschluss an die Spitzengruppe um die Schlutup Stichlinge im Auge. Nun folgt eine knapp zweimonatige Sommerpause, bevor es mit dem Heimspiel gegen die Holtenau Huskies weitergeht. Hier gilt es noch eine Rechnung aus dem Hinspiel zu begleichen, welches wir mit 3:6 verloren.

Auf der Strafbank kann man nicht gewinnen

// Sonntag, 22. Mai 2011 // Kein Kommentar » // Spielbericht, Spielbericht 2011

Valentin Espagné vor dem Spiel der SG Hamburg gegen die HNT Flames

Vor der unnötigen Niederlage...

Mit 4:7 (3:1, 0:1, 1:5) endete am 22. Mai das Spiel der Spielgemeinschaft Hamburg gegen die HNT Flames.

Nach der knappen Niederlage gegen den Liganeuling aus Rostock sollte es gegen den direkten Konkurrenten HNT Flames endlich wieder zu einem Sieg reichen, um weiter um die Meisterschaft mitspielen zu können.

Die Spielgemeinschaft startete stark und konnte schon nach 40 Sekunden mit dem ersten Angriff in Führung gehen (Tor V. Espagne, Assist S. Roß). Auch der Rest des ersten Drittels wurde, auf dem für die Flames ungewohnten Schwingboden, deutlich dominiert. Sven Roß traf, nach seiner Vorlage zum 1:0, gleich doppelt und verhalf der Heimmannschaft zur verdienten 3:1 Drittelführung.

Im zweiten Drittel spielten der Vorjahresmeister aus dem Süden der Hansestadt deutlich robuster und vermochten es einige Spieler der Spielgemeinschaft zu unnötigen Fouls zu provozieren. Die Überzahlsituationen konnten aber einigermaßen ungeschadet überstanden werden und es ging mit einer 3:2 Führung ins letzte Drittel.

Hier machte sich jetzt das ständige Unterzahlspiel bemerkbar und die Kräfte des Heimteams schwanden zusehends. Leider war die deutliche Ansprache des Spielertrainers T. Vieten nicht zu allen Spielern durchgedrungen und so kam was kommen musste. Zehn Minuten vor Ende des Spiels gingen die Flames erstmals in Führung und konnten von den, weiter von Strafzeiten geplagten, SG Hamburg Spielern nicht mehr am Sieg gehindert werden.

In den letzten fünf Minuten machte HNT alles klar und zog mit 7:4 davon. Unrühmlicher Abschluss des Spiels waren zwei weitere Gelbe Karten für Nils Kirschner und Sven Roß. Die Spielgemeinschaft verliert damit weiter an Boden in Richtung Tabellenspitze und muss jetzt ersteinmal den freien Fall stoppen. Einzig in der Strafzeitentabelle ist die Spielgemeinschaft einsame Spitze. Das sollte einigen Spielern zu denken geben.

 

Rostocker zeigen der Spielgemeinschaft die lange Nase

// Samstag, 14. Mai 2011 // Kein Kommentar » // Spielbericht, Spielbericht 2011

Nasenbär Warnschild in Guatemala

Vorsicht Nasenbären... licensed under CC by Russell Harrison

Knapp einen Monat nach der doppelten Niederlage (Spiel verloren und drei Leistungsträger gesperrt) gegen die Holtenau Huskies, kam es in Stellingen zur Premiere gegen die, erstmal in der Landesliga Hamburg antretende Mannschaft der Rostocker Nasenbären.

Am Ende hieß es 5:6 (0:1, 2:1, 4:3)aus der Sicht der Spielgemeinschaft. Zu spät waren die Hamburger aufgewacht und hatten auch ihre Chancen genutzt.

In den ersten beiden Dritteln passierte nach Toren nicht allzu viel. Die Nasenbären-Reserve legte durch Tommy Jacobs zum 1:0 (5.) und Christoph Karl Matyschiok zum 2:1 (27.) jeweils vor, bekamen aber zweimal auch den Ausgleich (erstes Tor Christian Stein, zweites Tor durch Neuzugang Grischa Mentgen) zum 2:2 eingeschenkt.
Im letzten Spielabschnitt vielen dann deutlich mehr Tore. Rostock führte spät im letzten Drittel mit 5:2 bzw. 6:3. In den letzten 180 Sekunden des Spiels drehte die Heimmannschaft dann nochmal auf und kam durch Tore von Sven Roß, Julian Ahrens und Christian Stein noch auf 5:6 heran. Trotz des fulminaten Schlusspurts und der Chance zum Ausgleich sollte es aber nicht mehr reichen und Rostock konnte die Punkte aus Hamburg entführen.

In der nächsten Woche geht es, in der Halle des SVNA, gegen den amtierenden Landesliga-Meister der HNT Flames.

Bittere Niederlage gegen die Holtenau Huskies

// Samstag, 16. April 2011 // Kein Kommentar » // Spielbericht, Spielbericht 2011

Rudelbildung beim Spiel der SG Hamburg gegen die Holtenau Huskies II

Gruppenbild...

Nach den beiden Auftaktsiegen ging es am 16. April zum Auswärtsspiel nach Kiel. Für die Mannschaft der Holtenau Huskies II war es das erste Spiel und so sollten wir eigentlich, als mittlerweile eingespieltes Team, einen kleinen Vorteil haben.

Das erste Drittel wurde dann auch prompt 2:0 gewonnen, und dass trotz zweier Zeitstrafen für Nils Kirschner. Das erste Tor fiel durch eine Zusammenarbeit der neuen zweiten Sturmreihe, Vorlage V. Espagné und satter Abschluss durch Marcel Stender. Auch das zweite Tor war sehr sehenswert, Nils Kirschner erobert den Ball in der Ecke der Huskies und bedient mit einem Rückhandpass den heranstürmenden Valentin Espagné, der mit einem Schlenzer ins rechte obere Eck vollendet.

Im zweiten Drittel plätschert das Spiel vor sich hin. Durch einen Schuss aus dem Gewühl kamen die Kieler in der 35. min zum Anschluss ehe es turbulent wurde auf dem Platz. Provoziert durch mehrere ungeahndete Fouls setzte das Gehirn von Marcel Stender für einen Moment aus und es kam, nach einem kleinen Boxkampf zwischen ihm und Stefan Gatzke (auch als Schiedsrichter Obmann im ISH-HERV aktiv), zu einer Rudelbildung auf dem Platz. Zwischenzeitlich fand sich der komplette Kader der Huskies auf dem Platz wieder und auch einige Spieler der Spielgemeinschaft hielt es nicht mehr auf ihrem Platz.

Einige gefühlte Stunden später, hatten die Schiedsrichter das Geschehen soweit (re-)konstruiert, dass sie nun bereit waren ihre Entscheidung den Beteiligten mitzuteilen. Ergebnis: Einmal glatt Rot für Marcel Stender, Gelb-Rot für Stefan Gatzke und jeweils Geld-Rot für Nils Kirschner und Valentin Espagné (beide Spieler befanden sich zum Tatzeitpunkt in Tatortnähe und konnten, trotz Zeugenaussagen, ihre Unschuld nicht beweisen).

Stark dezimiert ging es weiter in der schönen Kieler Arena und Holtenau nutzte die Gunst der Stunde und traf kurz vor Ende des Drittels zum 2:2.

Trotz der erneuten Führung durch die Routiniers C. Stein (Tor) und J. Draxler (Assist) direkt nach Anpfiff des letzten Drittels gab es hier nicht mehr viel zu holen. Die letzten zwanzig Minuten spielte die Spielgemeinschaft entweder mit  ein oder zwei Spielern weniger und konnte die Wende und den 6:3 Sieg der Holtenau Huskies nicht verhindern.

Zweites Spiel, zweiter Sieg

// Sonntag, 10. April 2011 // Kein Kommentar » // Spielbericht, Spielbericht 2011

Bereits sechs Tage nach dem Auftaktsieg zu Hause gegen die Schlutup Stichlinge stand für das junge Team der Spielgemeinschaft Hamburg bereits das zweite Saisonspiel auf dem Programm.

Zu Gast waren diesmal die Elmshorn Black Panther.

Für die Elmshorner war es das erste Spiel in dieser Saison und so wussten wir nicht recht, was uns erwarten würde. Zwar kennt man sich aus verschiedenen Spielen und Turnieren aus der Winterpause, jedoch hat man dort schon gemerkt, dass sich dieses Team nicht erneut, wie im letzten Jahr, mit einem vorletzten Tabellenplatz zufrieden geben wird. Das ebenfalls noch junge Elmshorner Team hat sich stark weiterentwickelt in den letzten Monaten und sich zusätzlich auch personell verstärkt für diese Saison.

So ging es also am Samstag um 14.30 Uhr um die nächsten drei Punkte.

Nach einem ersten Training und Einspielen auf der Stellinger Fläche am vorherigen Abend war es also das erste Spiel auf einem sehr ungewohnten Boden. Dieser ist in keinster Weise zu vergleichen mit den Bedingungen die noch in der Woche zuvor geherrscht haben, denn wie in jedem Jahr dauert es meist ein paar Wochen bis der Boden vernünftig zu bespielen ist. Doch es herrschten gleiche Bedingungen für alle Akteure und man merkte, dass sich viele erst einmal an das neue Geläuf gewöhnen mussten.

Wer die Spiele in der Vergangenheit dort verfolgt hat weiss, dass durch das größere Feld die Spiele meist nicht so torreich sind wie in den kleinen Sporthallen. Doch wir konnten auch in diesem Spiel früh Druck auf den Gegner aufbauen und das Spiel weitestgehend im gegnerischen Drittel halten. So war es Valentin Espagné, der in der dritten Spielminute direkt mit dem ersten Schuss auf das Tor der Gäste für die Führung sorgte. Das Bild änderte sich nicht mehr wirklich in den ersten 20 Minuten. Wir drückten und dominierten das Spiel, hielten die Gäste in der Defensive und ließen hin und wieder ein paar Konter zu. Doch auch auf der Anzeigetafel gab es leider bis zum Ende des ersten Drittels kein verändertes Bild, und so ging es mit einer knappen 1:0 Führung in die erste Pause. Sicherlich hatten wir uns das schon ein wenig anders ausgerechnet und ob des Spielverlaufes wäre eine höhere Führung möglich gewesen.Leider mussten wir auch noch den Ausfall von unserem Verteidiger T. Litzbarski kompensieren, der eine Verletzung an der Hand erlitt und nicht weiter am Spiel teilnehmen konnte.

Was dann im zweiten Drittel passierte konnte sich erst einmal keiner so recht erklären. Scheinbar kamen nun auch die Gäste langsam besser mit dem Platz zurecht und trauten sich selber nun auch mehr zu. Wir verloren leider zunehmend unsere Souveränität und Dominanz und ließen die Elmshorner immer besser ins Spiel kommen. Zwar gab es immer noch auf beiden Seiten Torchancen, doch waren es die Gäste die, bedingt durch Abstimmungsprobleme beim Wechseln unsererseits, einen ihrer Konter mit einem Alleingang erfolgreich abschließen konnten: 1:1

Keine zwei Minuten später das selbe Bild und eine erneute Schrecksekunde. Erneut fehlte die nötige Abstimmung in unserer Defensive und der gegnerische Stürmer lief alleine auf unser Tor zu. Doch unter letztem Einsatz konnte Nils Kirschner den Spieler noch aufhalten und so einen Rückstand verhindern. Nur leider war es dazu nötig, den Stürmer nicht ganz regelkonform zu stoppen, und so gab es einen Penaltyshot für Elmshorn. Doch dieser konnte zum Glück nicht verwandelt werden und so blieb es erst einmal beim 1:1. Das anschließende Unterzahlspiel überstanden wir ebenfalls schadlos und so ging es in einem sehr torarmen Spiel in die zweite Pause.

Im letzten Drittel musste nun also eine Entscheidung her, wollte man nicht das erste Team sein, das ein Spiel durch die neue Shootout Regel entscheiden muss. Voll motiviert ging es also in den Schlussabschnitt. Wir kamen nun wieder besser ins Spiel und drängten auf die erneute Führung. Da auf dem Platz leider kein gepflegtes Passspiel möglich war, war es nicht verwunderlich, dass es wieder eine Einzelaktion war, die den nächsten Treffer bescherte. Nach einem gewonnen Bully im eigenen Drittel war es unser Stürmer C. Stein, der sich die Kugel schnappte, einmal übers ganze Feld lief und den Ball sicher im gegnerischen Gehäuse unterbrachte. 2:1 Führung und noch 12 Minuten zu spielen. Das sollte angesichts der wenig bisher gefallenen Tore möglich sein, dieses Ergebnis über die Zeit zu bringen. Doch wieder waren es nur drei Minuten, in denen die Freude anhielt, bevor der Elmshorner J. Hiller seinen zweiten Treffer an diesem Tag markieren konnte und das Spiel erneut ausglich.

Doch wie in der letzten Woche, als man relativ schnell auf Tore der Gäste antworten konnte, gelang es uns auch dieses Mal noch einen entscheidenen Angriff zu vollenden. Eine Minute und 12 Sekunden nach dem erneuten Ausgleich war es erneut V. Espagné, der ebenfalls seinen zweiten Treffer  an diesem Tag markieren konnte. Aus spitzem Winkel konnte er mit der Rückhand den Elmshorner Goalie überwinden und das entscheidende 3:2 erzielen.

Mit Zuversicht geht es nun in der nächsten Woche nach Kiel zu den Holtenau Huskies, bevor wir drei weitere Wochen Zeit haben, um uns an die Platzverhältnisse zu gewöhnen und die Rostocker Nasenbären in Stellingen gastieren.

Somit stehen sechs Punkte aus den ersten beiden Saisonspielen zu  Buche, und dank der Niederlage des Vorjahresmeisters HNT Flames bei den Schlutup Stichlingen haben wir, zumindest bis zur nächsten Woche, die Tabellenführung in der noch jungen LLHH Saison.

Auftaktsieg für die SG Hamburg

// Montag, 4. April 2011 // Kein Kommentar » // Spielbericht, Spielbericht 2011

SG Hamburg gegen Holtenau Huskies

Auf dem Weg zum Sieg...

In einem spannenden Spiel konnte die Spielgemeinschaft Hamburg gleich in ihrem ersten Pflichtspiel den ersten Saisonsieg einfahren. In eigener Halle konnten die Schlutup Stichlinge mit 11 : 07 besiegt werden.

Da die Heimspielfläche an der Eisbahn Stellingen erst zum kommenden Heimspiel gegen die Elmshorn Black Panther bespielbar sein wird, mussten wir für unser erstes Heimspiel gegen die Schlutup Stichlinge aus Lübeck in unsere Trainingshalle im Wegenkamp ausweichen.Und es sollte sich nicht als Nachteil herausstellen, dass wir in der Halle spielen konnten in der wir die letzten Monate verbracht haben.

Mit der Ungewissheit ob es mit dem Mix aus zwei Teams (SVNA und HSV) in der Liga besser funktionieren würde als bei den letzten Testspielen ging es gegen ein Team aus Lübeck, das sich im Vergleich zur letzten Saison nicht starkt verändert hat, dort aber weit unter seinen Möglichkeiten geblieben ist. Schon vor Spielbeginn machte sich der Sinn dieser Spielgemeinschaft bemerkbar. So war es ein seit langer Zeit mal wieder vorhandener Luxus, auf einen Kader von vier Blöcken und zwei Torhütern zurückgreifen zu können. Dies machte unser Spiel nicht nur kräftemäßig intensiver sondern auch unberechenbarer und variabler.

Doch schon früh machten sich auch die negativen Aspekte eines so großen Kaders bemerkbar. Mangelnde Abstimmung und Unsicherheiten dominierten das erste Drittel, und eine frühe Lübecker Führung sorgte nicht gerade für mehr Stabilität und Sicherheit. Doch dies sollte nicht lange andauern, denn mit zunehmender Zeit kam gerade bei den erfahreneren Spielern die Sicherheit zurück. Die Erfahrung war es dann auch, die den zwischenzeitlichen Ausgleich herstellte. Pass von C. Stein auf T. Vieten, und der versenkte den Alleingang auf den Lübecker Goalie eiskalt. Leider leisteten wir uns gerade zu Beginn zu viele Undiszipliniertheiten und daraus resultiere eine Vielzahl von Unterzahlspielen. Eine dieser nutze Lübeck dann auch clever zur erneuten Führung aus. Doch wie schon zuvor konnten wir auch diesen Gegentreffer egalisieren, und so ging es mit einem 2:2 in die erste Pause.

Im zweiten Drittel wurde das Spiel dann wesentlich intensiver. Noch mehr Körperspiel und Tore am laufenden Band waren nun an der Tagesordnung. Bedingt durch die kleine Fläche in der Halle und dem unbedingten Willen beider Teams, das Spiel gewinnen zu wollen wurde fast jeder Angriff mit einem Erfolg abgeschlossen, und so stand es nach dem zweiten Drittel bereits 8:7 für uns Hamburger. Leider war dieses Drittel aber auch wieder von Strafen und gelben Karten sowie einer Verletzung eines Lübecker Spielers überschattet. Dennoch schwor man sich, in der zweiten Pause alles dafür zu tun den knappen Vorsprung nicht wieder herzuschenken und das erste Spiel als Sieger zu beenden.

Dank einer klasse Mannschaftsleistung und der im letzten Spielabschnitt zunehmenden Härte der Lübecker, die fast die Hälfte des letzten Drittels mit mindestens einem Spieler weniger auf Feld bestreiten mussten, konnten wir dann das Ergebnis sogar noch auf 11:7 ausbauen und so unseren ersten Saisonsieg feiern.

Nun geht es am kommenden Samstag um 14:30 Uhr im ersten Spiel des Jahres auf der Eisbahn Stellingen gegen Elmshorn.

Aufstellung: Lüssenhop, Sancukovski, Ahrens (2), Draxler (1), Ebert, Espagné, Grube(2), Höller (1), Höpfner, Kirschner, Krüger (2), Lepinat, Litzbarski, Stein (2), Stender, Veddermann, Vieten (1), Wittmann