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Doppelspieltag – Doppelter Sieg

// Dienstag, 17. April 2012 // Kein Kommentar » // Spielbericht 2012

HSV North Stars feiern Siege. In den jeweils ersten Heimspielen schlagen die 2. Herren die Black Panther Elmshorn 10:3, die 1. Herren gewinnen mit 21:6 gegen TSG Bergedorf Lizards.

Saturday is Game Day. Mit dem ersten Doppelsspieltag seit Jahren starten die beiden Landesligisten an diesem Nachmittag in ihre ersten Heimspiele der Saison. Während der zweite Mannschaft des HSV bereits zwei Spiele in ihrer Gruppe A bestritten hat, ist es für die erste Mannschaft der Auftakt in die aktuelle Spielzeit.

Den Anfang, in der gut gefüllten Halle am Wegenkamp, machen die North Stars II gegen die in voller Mannschaftsstärke angereisten Black Panther.

Auch an diesem Spieltag gab es wieder ein paar Änderungen in der Mannschaftsformation. Mit Andrea “Poldi” Detmers startete die jetzt feste und neue Nummer 1 im Tor. Der erste Block bestand aus Stefan Grube und Valentin Espagné in der Offensive und Alexander Otto, Julian Draxler und Fabian Krüger in einem rotierenden Defensiv-Reihe. Die zweite Offensive bildeten Thomas Vieten, Julian Ahrens und Christoph Mahlstedt in einer ähnlichen Rotation und in der Abwehr Marcel Stender und Philip Jensen.

Hamburg startete konzentriert und ging mit 3:0 (Grube, Espagné, Draxler) in Führung, fing sich aber kurz vor Ende des Drittels noch zwei unnötige Kontertore, ehe in Unterzahl ein toller Sololauf des Trainers das 4:2 besorgte.

Nicht unzufrieden, aber doch mit einer deutlichen Ansage an die taktische Disziplin, startete die Truppe in das zweite Drittel. In diesem Abschnitt lief es dann richtig gut für das Heimteam. Philip Jensen erhöhte mit einem fantastischen Freistoss-Tor auf 5:2, Julian Draxler mit feinem Schlagschuss auf 6:2 ehe Fabian Krüger und nochmal Jensen einen beruhigenden Vorsprung herstellten.

Auch die Gäste hatten in diesem Drittel ihre Spielanteile, wurden aber durch konsequententes Arbeiten in der Defensive an leichten Abschlüssen gehindert. Die unter Bedrängnis abgegebenen Chancen parierte Andrea Detmers immer souveräner.

Im letzten Drittel kam es zu einem Rückfall in alte Verhaltensweisen. Dier Stürmer bewegten sich vornehmlich im Angriffsdrittel und warteten auf die Kugel um sich in der mannschaftinternen Scorertabelle noch ein wenig weiter nach oben zu schieben. Elmshorn kämpfte noch einmal um wenigstens dieses Drittel zu gewinnen. Ein letzter Timeout und eine Besinnung auf die bisher gezeigten Stärken verhinderte dies und auch der letzte Abschnitt ging an an das Heimteam.

Julian Ahrens, Thomas Vieten (0/1), Andrea Detmers, Philip Jensen (3/0), Stefan Grube (1/1), Fabian Krüger (1/2), Valentin Espagné (3/0), Christoph Mahlstedt, Marcel Stender (0/1), Julian Draxler (2/0), Alexander Otto

HSV North Stars klauen den Piratenschatz

// Montag, 26. März 2012 // Kein Kommentar » // Spielbericht, Spielbericht 2012

Moin moin liebe Hockeyfreunde,

der Winterschlaf ist vorbei, die Tage werden wieder länger und die HSV North Stars starten mit neuer Besetzung in die  Landesliga-Saison 2012.

Zum Auftakt ging es zu einem bisher unbekannten Gegner, den Eckernförde MTV Pirates. Die Piraten spielten in der letzten Saison noch in der Regionalliga, waren aber auch dort schon recht dünn besetzt und verloren, vor dem Beginn der aktuellen Spielzeit, noch ihren Topscorer.
Die zweite Mannschaft der North Stars besteht zu großen Teilen aus der Spielgemeinschaft Hamburg der Saison 2011. Neuzugänge gibt es aber auch zu vermelden: Philipp Jensen startet in der zweiten Mannschaft des HSV und Marcel Stender wechselte vom SVNA.

Neben den neuen Spielern, startet die North Stars auch mit einem neuen Trainer in die Saison (damit ist der 5. Rücktritt von Thomas Vieten, aus der letzten Saison, wohl endgültig offiziell): Valentin Espagné, schon Interimstrainer im letzten Spiel der abgelaufenen Saison, versucht seine bisherige Siegesquote von 100% Siegen zu verteidigen. Der Trainer bezeichnet sich selbst als Konzepttrainer! Bisher aufgeschnappte Wortfetzen: “Inlinehockey nach Lulu Favre…”, “Erstmal die Defensive stabilisieren, dann mehr Chancen kreiieren…” “Nur von Spiel zu Spiel denken!” “Aus einer massiven Defensive Nadelstiche setzen”.

Erste Kommentare der Spieler zum neuen Trainer: “Da kann ja meine Freundin, die überhaupt keine Ahnung vom Hockey hat, ja auch gleich den Trainer machen” von Herr G. aus N.

Jetzt aber zum Spiel, denn am Ende zählt ja auf dem Platz.

In einer fantastisch zu bespielenden Halle gehen beide Mannschaften sehr konzentriert und abwartend zu Werke. Die Hamburger kommen dem Tor aber Stück für Stück näher und gehen verdient mit 1:0 in Führung. Im Laufe des 1. Drittels wächst die Führung bis auf 3:0 an, bevor die Eckernförder den Übermut der Hamburger ausnutzen und die sich öffnenden Räume zum Anschluss nutzen. 3:1 zur Drittelpause
Hamburg allerdings mit dem ersten Ausfall: Julian Ahrens, sonst gerne mit einer Verletzung im Spiel, bricht sich zur Abwechslung sein Chassi und darf zum Duschen.

Auch in den ersten zehn Minuten des zweiten Drittels spielen die North Stars sehr offensiv und fangen sich durch Überzahlangriffe, Tor Nummer 2 und den Ausgleich zum 3:3. Nach einer Auszeit gehen unsere Jungs aber wieder konzentrierter zu Werke und nutzen ihre Konterstärke und zwei tolle Laserschüsse zur erneuten Führung auf 6:3. Fabian Krüger glänzt in diesem Drittel durch unbedingten Einsatzwillen in der Abwehr. Nachdem er sich zum dritten Mal mit dem Körper in einen Schuss des Gegners geschmissen hat, wird jeder weitere Einsatz mit Jubelrufen der  Juniorenauswahl Hamburg/Schleswig-Holstein gewürdigt.

3. Spielabschnitt: Hamburg ist gewarnt. Die individuellen Fähigkeiten des Gegners sind bekannt und im letzten Drittel tauscht Eckernförde auch nochmal seine Blöcke. Alexander Beckmann und Thorsten Abel bilden nun, wie erwartet, den ersten Angriffsblock, doch die ersten beiden Drittel haben beide Mannschaften eine Menge Kraft gekostet. Hamburg hat auch im letzten Drittel die besseren Chancen einen noch höheren Sieg herauszuschießen. Vor allem Philipp Jensen zeigt mit einigen Sololäufen noch einmal seine technischen Fähigkeiten, wird allerdings nicht mit einem Tor belohnt. Auch ein Assist bleibt ihm verwehrt, als ein reguläres Tor von Grischa Mentgen nicht gegeben wird.
Das letzte Drittel ist aber vor allem der Abschnitt der Torhüter. Sowohl Simon Schmitt auf Seiten der Pirates, als auch Simon Kothe auf Seiten des HSV kratzen einige Chancen von der Linie, so dass beiden Teams nur noch ein Tor gelingt.

Endstand: 7:4 für unsere North Stars

Bereits am Samstag geht es für die Jungens zum nächsten Auswärtsspiel zu den HNT Flames.

Geschafft. Enno Hanisch wird heute 70. HSV North Stars gratulieren

// Freitag, 7. Oktober 2011 // Kein Kommentar » // Allgemeines

Wahnsinn. Enno hat Geburtstag und was für eine runde Zahl. 70 Jahre.

Was für die Einen unvorstellbar ist, ist für Enno keine Frage. Denn Enno ist Torhüter der North Stars und hat noch letzte Saison zwischen den Pfosten gestanden. Leider ist Enno im Privatleben eingespannt und deshalb konnte er diese Saison noch nicht für die Raute auflaufen.

Trotzdem bleibt Enno in diesem Alter topfit und die jungen Spieler können sich da ruhig mal ne Scheibe abschneiden. Es geht zwar alles nicht mehr so schnell, doch gerade als Torhüter geht es viel um Erfahrung und die hat Enno zweifellos.
Seit 1993 ist Enno dem HSV treu geblieben und wie wir finden, kann das 50jährige Jubiläum ruhig voll werden. Dann feiert Enno sein 102 Geburtstag und wir sind dabei.

Also lieber Enno, wir wünschen Dir alles Gute zum Geburtstag und lass es richtig krachen.

Experiment gescheitert – SG unterliegt Schlutup 3:13

// Sonntag, 11. September 2011 // Kein Kommentar » // Spielbericht, Spielbericht 2011

Die Niederlagenserie der Spielgemeinschaft hält weiter an. Am Samstag setzte es eine herbe 3:13 Schlappe in Lübeck bei den Schlutup Stichlingen.

Die Spielgemeinschaft kommt nicht zur Ruhe. Nachdem sich zu Beginn der Woche Spielertrainer Thomas Vieten selbst vom Traineramt entlassen hat und als einziger Spieler der zweiten Mannschaft des SVNA nur noch Marcel Stender übriggeblieben ist, wird deutlich, dass das Experiment Spielgemeinschaft zumindest für diese Saison gescheitert ist.

Interimstrainer für das Spiel in Lübeck war der aktuell verletzte Stürmer Julian Ahrens, der auch gleich einige eigene taktische Ideen einbrachte. Im ersten Drittel wurde die bisherige Aufstellung und Ausrichtung des Teams einmal komplett über den Haufen geworfen. Die bisher immer als letzte Verteider aufgestellten Oldies Thomas Vieten und Thomas Veddermann wechselten in die Spitze und sollten mit ihrer jahrelangen Erfahrung vor dem gegnerischen Tor für Unruhe sorgen. Der bisherige Top-Scorer der Spielgemeinschaft, Valentin Espagné, wechselte dafür in die Position als Ballverteiler und Abräumer in der Abwehr. Zusätzlich zu diesen Positionswechseln gab es auch eine veränderte Grundordnung von einer 2-2-Ordnung in eine Raute 1-2-1 und eine neue dritte Sturmreihe mit den “Nachwuchshoffnungen” Christoph Mahlstedt und Björn Hoppe.

Leider scheiterte diese neue Grundordnung, so dass die guten Schützen der Stichlinge immer wieder frei durch die Mitte auf das Tor von Simon Kothe feuern konnten und im ersten Drittel den frühen 0:1 Rückstand in eine 8:1 Führung verwandelten.

Zumindest stimmte die Moral der Gäste und durch die erneute Umstellung auf das alte System konnte der Sturmlauf der Lübecker wieder ein wenig gebremst werden. Die Spielgemeinschaft erspielte sich einige gute Chancen, war aber im Abschluss ein wenig unglücklich und konnte das Spiel nicht noch einmal drehen.

Das letzte Drittel wurde dann zu dem bisher längsten der Saison. Nachdem es schon zu Beginn des Abschnitts eine minutenlange Auseinandersetzung auf der Zuschauertribüne zwischen Anhängern des HSV (endlich wieder mit von der Partie Zuschauer Felix Lüssenhop) und denen der Stichlinge gegeben hatte, übertrug sich diese Stimmung auch auf das Spielfeld. Mehrere Male zogen sich die Schiedsrichter in die Kabine der Zeitnehmer zurück, um diesen die Reihenfolge der Strafen in ihre Blöcke zu diktieren. Zwei Minuten vor dem Ende musste dann Stefan Grube als erstes Opfer, auf Seiten der Hamburger, verletzt das Spielfeld verlassen. Sieben Sekunden vor dem Ende kam es dann zur endgültigen Eskalation. Nach einem Check in den Rücken von Thomas Vieten kam es zu einer Prügelei zwischen Nils Kirschner und einem Spieler der Schlutuper. Während sich die hamburger Spieler aus der Auseinandersetzung weitestgehend heraus hielten, trat einer der Lübecker Spieler mehrmals mit seinem Skate auf den Kopf des am Boden liegenden Kirschner ein, bevor sich die Schiedsrichter in die Auseinandersetzung einschalteten. Rot Kirschner, Rot Birr und eine von glatt Rot doch noch auf Gelb-Rot geänderte Strafe für den zweiten Schlutuper. Wann die beiden Rotsünder das nächste mal auf dem Platz stehen dürfen bleibt abzuwarten. Mit einem kleinen Cut und einem ordentlichen Horn ging es zurück nach Hamburg.

Das nächste Spiel findet am 25.09. bei den schwarzen Panthern aus Elmshorn statt, das Saisonfinale weitere zwei Wochen danach in Bergdedorf gegen die TSG – beide Spiele sicherlich ohne Nils Kirschner.

Kiel ist Meister – Spielgemeinschaft verliert 6:7

// Montag, 22. August 2011 // Kein Kommentar » // Spielbericht, Spielbericht 2011

Start in die Rückrunde nicht geglückt – Spielgemeinschaft Hamburg verliert zuhause 6:7 gegen den neuen Meister der Landesliga, die Holtenau Huskies.

Nach knapp zwei Monaten Pause begann am vergangenen Sonntag die Rückrunde für die Jungs der Spielgemeinschaft mit dem Spiel gegen die Holtenau Huskies. Das Hinspiel gegen die Huskies war das turbulenteste Spiel der Hinrunde und endete nach einer 3:1 Führung noch mit einer 3:6 Niederlage und vier roten bzw. gelb-roten Karten. Es galt also einges besser zu machen und mit einem hohen Sieg die Chancen auf den Titel der Landesliga zu wahren. Im Gegensatz zu unserer Mannschaft hatte Kiel keine wirkliche Sommerpause und siegte in den vergangenen Spielen gegen die direkte Konkurrenz.

Bereits beim Einspielen war die Nervosität beider Mannschaften vor diesem wichtigen Spiel zu spüren, die Heimmannschaft war es aber, die dann vom Anpfiff an hellwach zu Werke ging. Hamburg attackierte und bestimmte das Spiel und lag bis zur Drittelpause mit 4:1 in Front (Tore: Espagné (2), Grube, Ahrens).
Im zweiten Drittel gingen die Huskies nun deutlich körperbetonter in die Zweikämpfe und fanden so zunehmend ins Spiel. Immer wieder suchten sie durch Schüsse aus der zweiten Reihe den Abschluss und waren auch zweimal in Überzahl erfolgreich mit dieser Taktik. Ein jeweils weiteres Tor aus dem Gewühl heraus ließ den Vorsprung der Spielgemeinschaft auf 5:4 schrumpfen.

Die Lockerheit und Euphorie des ersten Drittels war dahin und noch auf der Ersatzbank kam es zu lauten Auseinandersetzungen beim Gastgeber. Trotz einer erneuten Leistungssteigerung im letzten Abschnitt des Spiels waren es weiterhin die Huskies die das Momentum des vorangegangenen Drittels nutzten und die Tore erzielten. Fast verzweifelt stürmte die Spielgemeinschaft auf das Tor des Gegners aber die Kugel flog nur noch einmal in die Maschen zum späten 6:7 (Torschütze: Ross). Kiel ist damit Meister und für unser Team gilt es nun an den kommenden drei Wochenenden einen guten Saisonabschluss hinzubekommen.

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Die (North) Stars beim Juniorenländerpokal – Update -

// Freitag, 24. Juni 2011 // Kein Kommentar » // Allgemeines

An diesem Wochenende, den 25.06.-26.06., findet in Schwabmünchen bei Augsburg der jährliche Juniorenländerpokal statt. Wie in jedem Jahr kämpfen die Auswahlmannschaften der inlinehockeyspielenden Bundesländer um die Krone im Nachwuchsbereich. Und auch in diesem Jahr sind die HSV North Stars wieder vertreten. Unsere Spieler Miro Ebert und Fabian Krüger vertreten den HSV in der gemeinsamen Auswahl der Länder Hamburg und Schleswig-Holstein. Mit ihrem Team treten sie in diesem Jahr gegen die Auswahlteams der Länder Niedersachsen, Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen an.

Seriensieger Nordrhein-Westfalen gilt auch in diesem Jahr als Topfavorit auf den erneuten Gewinn des Titels. Ob unsere beiden Stars es geschafft haben für eine Überraschung zu sorgen, zeigt sich am Sonntag gegen 15 Uhr.

Hier der Spielplan:

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Mit Kantersieg in die Sommerpause

// Sonntag, 19. Juni 2011 // 2 Kommentare » // Spielbericht, Spielbericht 2011

Nils Kirschner nach dem Sieg der SG Hamburg

Nach dem Sieg...

An diesem Wochenende stand nach einer mehrwöchigen Pause das vorerst letzte Spiel für die SG Hamburg auf dem Programm, bevor es nun in eine etwa zweimonatige Sommerpause geht. Nach zuletzt drei sieglosen Spielen, die die Euphorie der zwei Auftaktsiege stark dämpften, ging es an diesem Wochenende zu den TSG Bergerdorf Lizards. Diese sind ebenfalls nicht besonders gut in die Saison gestartet und so waren beide Teams zum Siegen verdammt, wollten sie den Anschluss an die Tabellenspitze noch halten.

Hatten wir das Spiel gegen HNT Flames noch durch eigene Undiszipliniertheiten und zu viele Strafen verloren, war die Devise für dieses Match klar. Konzentriert spielen, die Strafbank vermeiden und die Chancen nutzen, und davon sollten in der kleinen bergedorfer Halle genug auf beiden Seiten erspielt werden.

Wir übernahmen zwar direkt vom Spielbeginn an das Ruder und die Zuschauer merkten schnell, dass es für ihre Lizards heute ein sehr hartes Stück Arbeit werden würde, aber so recht wollte sich unsere Überlegenheit nicht in Zählbares ummünzen. Mit drei sehr gut agierenden Blöcken und einem sicheren Rückhalt M. Sancukovski im Tor wollte aber einfach kein Tor fallen. Und so kam es wie es kommen musste, wenn man die eigenen Chancen nicht verwertet. Wieder einmal in Unterzahl gingen die Bergedorfer in der 11. Minute mit 1:0 in Führung. Doch wie gut man so einen Rückschlag wegstecken kann zeigte dann V. Espagné, der innerhalb von 120 Sekunden den 0:1 Rückstand in eine 2:1 Führung verwandeln konnte. Zwei Mal konnte er auf Vorlage seines Sturmpartners C. Stein die Kugel im Bergedorfer Kasten unterbringen.

Wir kamen nun immer besser ins Spiel und so war es nur eine Frage der Zeit bis wir die Führung ausbauen konnten. In der 17. Spielminute war es F. Krüger, der von der Strafbank kommend einen schön herausgespielten Konter zum 3:1 vollenden konnte, und 10 Sekunden vor der Drittelpause konnte T. Vieten sogar noch auf 4:1 erhöhen.

Im zweiten Drittel bot sich den zahlreichen Zuschauern ein ähnliches Bild. Die TSG war zwar bemüht, schaffte es aber nicht das Spiel einmal zu beruhigen und unsere Defensive ernsthaft in Bedrängis zu bringen und wir machten dort weiter wo wir vor der Pause aufgehört hatten. Auch unser Topscorer C. Stein durfte nun nicht mehr nur noch als Vorlagengeber glänzen sondern sich auch selber wieder in die Torschützenliste eintragen. Dieses Mal revangierte sich V. Espagné für die frühen Vorlagen, in dem er seinem Partner den Ball zwei Meter vor dem Tor mustergültig auf die Kelle legte, dieser hatte dann keine Probleme mehr zum 5:1 zu vollenden.

Mit dieser sicheren Führung folge nun erst einmal wieder eine etwa 10 minütige Durststrecke, bevor sich T. Vieten zum zweiten Mal an diesem Tag in die Torschützenliste eintragen konnte und einmal mehr eine Drangperiode der SG einleitete. Innerhalb von fünf Minuten bauten wir die Führung nun auf 8:2 aus. G. Mentgen und M. Ebert waren es, die den zwischenzeitigen Treffer der Bergedorfer postwendend egalisierten.

Danach pätscherte das Spiel eine sehr lange Zeit vor sich hin ohne nennenswerte Aktionen. Wir nahmen nun ein wenig das Tempo aus dem Spiel, waren aber trotzdem nicht mehr in der Lage den Ball im Lizardskasten zu versenken. Die TSG hingegen kam noch einmal auf 4:8 heran, allerdings war der Sieg zu diesem Zeitpunkt nie mehr ernsthaft in Gefahr. Erst in der letzten Spielminute konnte J. Ahrens noch einmal einen Konter zum 9:4 abschliessen.

Durch diesen Sieg festigten wir unseren vierten Tabellenplatz und behalten den Anschluss an die Spitzengruppe um die Schlutup Stichlinge im Auge. Nun folgt eine knapp zweimonatige Sommerpause, bevor es mit dem Heimspiel gegen die Holtenau Huskies weitergeht. Hier gilt es noch eine Rechnung aus dem Hinspiel zu begleichen, welches wir mit 3:6 verloren.

Auf der Strafbank kann man nicht gewinnen

// Sonntag, 22. Mai 2011 // Kein Kommentar » // Spielbericht, Spielbericht 2011

Valentin Espagné vor dem Spiel der SG Hamburg gegen die HNT Flames

Vor der unnötigen Niederlage...

Mit 4:7 (3:1, 0:1, 1:5) endete am 22. Mai das Spiel der Spielgemeinschaft Hamburg gegen die HNT Flames.

Nach der knappen Niederlage gegen den Liganeuling aus Rostock sollte es gegen den direkten Konkurrenten HNT Flames endlich wieder zu einem Sieg reichen, um weiter um die Meisterschaft mitspielen zu können.

Die Spielgemeinschaft startete stark und konnte schon nach 40 Sekunden mit dem ersten Angriff in Führung gehen (Tor V. Espagne, Assist S. Roß). Auch der Rest des ersten Drittels wurde, auf dem für die Flames ungewohnten Schwingboden, deutlich dominiert. Sven Roß traf, nach seiner Vorlage zum 1:0, gleich doppelt und verhalf der Heimmannschaft zur verdienten 3:1 Drittelführung.

Im zweiten Drittel spielten der Vorjahresmeister aus dem Süden der Hansestadt deutlich robuster und vermochten es einige Spieler der Spielgemeinschaft zu unnötigen Fouls zu provozieren. Die Überzahlsituationen konnten aber einigermaßen ungeschadet überstanden werden und es ging mit einer 3:2 Führung ins letzte Drittel.

Hier machte sich jetzt das ständige Unterzahlspiel bemerkbar und die Kräfte des Heimteams schwanden zusehends. Leider war die deutliche Ansprache des Spielertrainers T. Vieten nicht zu allen Spielern durchgedrungen und so kam was kommen musste. Zehn Minuten vor Ende des Spiels gingen die Flames erstmals in Führung und konnten von den, weiter von Strafzeiten geplagten, SG Hamburg Spielern nicht mehr am Sieg gehindert werden.

In den letzten fünf Minuten machte HNT alles klar und zog mit 7:4 davon. Unrühmlicher Abschluss des Spiels waren zwei weitere Gelbe Karten für Nils Kirschner und Sven Roß. Die Spielgemeinschaft verliert damit weiter an Boden in Richtung Tabellenspitze und muss jetzt ersteinmal den freien Fall stoppen. Einzig in der Strafzeitentabelle ist die Spielgemeinschaft einsame Spitze. Das sollte einigen Spielern zu denken geben.

 

Rostocker zeigen der Spielgemeinschaft die lange Nase

// Samstag, 14. Mai 2011 // Kein Kommentar » // Spielbericht, Spielbericht 2011

Nasenbär Warnschild in Guatemala

Vorsicht Nasenbären... licensed under CC by Russell Harrison

Knapp einen Monat nach der doppelten Niederlage (Spiel verloren und drei Leistungsträger gesperrt) gegen die Holtenau Huskies, kam es in Stellingen zur Premiere gegen die, erstmal in der Landesliga Hamburg antretende Mannschaft der Rostocker Nasenbären.

Am Ende hieß es 5:6 (0:1, 2:1, 4:3)aus der Sicht der Spielgemeinschaft. Zu spät waren die Hamburger aufgewacht und hatten auch ihre Chancen genutzt.

In den ersten beiden Dritteln passierte nach Toren nicht allzu viel. Die Nasenbären-Reserve legte durch Tommy Jacobs zum 1:0 (5.) und Christoph Karl Matyschiok zum 2:1 (27.) jeweils vor, bekamen aber zweimal auch den Ausgleich (erstes Tor Christian Stein, zweites Tor durch Neuzugang Grischa Mentgen) zum 2:2 eingeschenkt.
Im letzten Spielabschnitt vielen dann deutlich mehr Tore. Rostock führte spät im letzten Drittel mit 5:2 bzw. 6:3. In den letzten 180 Sekunden des Spiels drehte die Heimmannschaft dann nochmal auf und kam durch Tore von Sven Roß, Julian Ahrens und Christian Stein noch auf 5:6 heran. Trotz des fulminaten Schlusspurts und der Chance zum Ausgleich sollte es aber nicht mehr reichen und Rostock konnte die Punkte aus Hamburg entführen.

In der nächsten Woche geht es, in der Halle des SVNA, gegen den amtierenden Landesliga-Meister der HNT Flames.

Bittere Niederlage gegen die Holtenau Huskies

// Samstag, 16. April 2011 // Kein Kommentar » // Spielbericht, Spielbericht 2011

Rudelbildung beim Spiel der SG Hamburg gegen die Holtenau Huskies II

Gruppenbild...

Nach den beiden Auftaktsiegen ging es am 16. April zum Auswärtsspiel nach Kiel. Für die Mannschaft der Holtenau Huskies II war es das erste Spiel und so sollten wir eigentlich, als mittlerweile eingespieltes Team, einen kleinen Vorteil haben.

Das erste Drittel wurde dann auch prompt 2:0 gewonnen, und dass trotz zweier Zeitstrafen für Nils Kirschner. Das erste Tor fiel durch eine Zusammenarbeit der neuen zweiten Sturmreihe, Vorlage V. Espagné und satter Abschluss durch Marcel Stender. Auch das zweite Tor war sehr sehenswert, Nils Kirschner erobert den Ball in der Ecke der Huskies und bedient mit einem Rückhandpass den heranstürmenden Valentin Espagné, der mit einem Schlenzer ins rechte obere Eck vollendet.

Im zweiten Drittel plätschert das Spiel vor sich hin. Durch einen Schuss aus dem Gewühl kamen die Kieler in der 35. min zum Anschluss ehe es turbulent wurde auf dem Platz. Provoziert durch mehrere ungeahndete Fouls setzte das Gehirn von Marcel Stender für einen Moment aus und es kam, nach einem kleinen Boxkampf zwischen ihm und Stefan Gatzke (auch als Schiedsrichter Obmann im ISH-HERV aktiv), zu einer Rudelbildung auf dem Platz. Zwischenzeitlich fand sich der komplette Kader der Huskies auf dem Platz wieder und auch einige Spieler der Spielgemeinschaft hielt es nicht mehr auf ihrem Platz.

Einige gefühlte Stunden später, hatten die Schiedsrichter das Geschehen soweit (re-)konstruiert, dass sie nun bereit waren ihre Entscheidung den Beteiligten mitzuteilen. Ergebnis: Einmal glatt Rot für Marcel Stender, Gelb-Rot für Stefan Gatzke und jeweils Geld-Rot für Nils Kirschner und Valentin Espagné (beide Spieler befanden sich zum Tatzeitpunkt in Tatortnähe und konnten, trotz Zeugenaussagen, ihre Unschuld nicht beweisen).

Stark dezimiert ging es weiter in der schönen Kieler Arena und Holtenau nutzte die Gunst der Stunde und traf kurz vor Ende des Drittels zum 2:2.

Trotz der erneuten Führung durch die Routiniers C. Stein (Tor) und J. Draxler (Assist) direkt nach Anpfiff des letzten Drittels gab es hier nicht mehr viel zu holen. Die letzten zwanzig Minuten spielte die Spielgemeinschaft entweder mit  ein oder zwei Spielern weniger und konnte die Wende und den 6:3 Sieg der Holtenau Huskies nicht verhindern.